In Wuppertal leben rund 358.000 Menschen, am Arbeitsort sind 132.936 sozialversicherungspflichtig beschäftigt (IT.NRW, Stand 31.12.2024). 30.595 davon, also 23,0 Prozent, arbeiten im Produzierenden Gewerbe. Das ist ein hoher Anteil für eine Stadt dieser Größe und der Grund, warum der Ort industriell wirkt, obwohl die großen Werkshallen aus dem Stadtbild verschwunden sind. Die Wurzeln reichen weit zurück: Bayer wurde 1863 in Barmen gegründet, in den Elberfelder Laboren gelang 1897 die Synthese des Aspirin-Wirkstoffs, und der Konzern betreibt am Aprather Weg nach eigenen Angaben seit 2021 ein Pharma-Forschungszentrum mit rund 250 Laboren auf 36.000 Quadratmetern. Rund um die Pharma- und Laborstandorte ist zudem ein breites Feld aus Versorgung, Medizintechnik und Zulieferung gewachsen, das die städtische Wirtschaftsförderung als eigenes Kompetenzfeld führt.
Was diese Betriebe verbindet: Ihr Angebot ist erklärungsbedürftig, und die Kundschaft sitzt nicht nebenan. Viele Websites hier zeigen an dieser Stelle ein Firmenporträt und ein Kontaktformular, während das eigentliche Wissen in einem Katalog als PDF steckt, den keine Suchmaschine sinnvoll auswertet. Wer danach sucht, landet beim Wettbewerb, obwohl das passende Teil im eigenen Sortiment längst existiert.
Wir drehen das um: Das Sortiment kommt in eine Struktur, die einzeln auffindbar ist, mit Varianten, Zubehör und Ersatzteilen an der richtigen Stelle. Und zwar so, dass Ihre Technik oder Ihr Vertrieb neue Artikel anschließend selbst einpflegt.