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Shopware Plugin Entwicklung

Code, der Shopware-Updates übersteht.

Plugins aus eigener Code-Hand.

Custom-Plugins für Shopware 6: Funktionen, die genau zu Ihrem Geschäftsmodell passen, sauber gegen die Shopware-API gebaut und update-sicher in eigene Module gekapselt. Zertifizierter Shopware-Partner mit eigenen Plugins im Shopware Store.

Oder rufen Sie mich einfach an: +49 (0)2536 319 55 28 (Mo–Fr 9:00–17:00 Uhr)

  • Eigene Plugins im Shopware Store
  • Plugin-Code seit Shopware 4
  • Direkter Kontakt zum Entwickler
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bizness.eu – Shopware-6-B2B-Shop mit eigenen Plugin-Erweiterungen
shop.adp-officedesign.de
ADP OfficeDesign – Shopware 6 mit individuellen inventivo-Plugins
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VIOLAS Gewürze & Delikatessen – Shopware-6-Shop mit individuellen inventivo-Plugins
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Drei Gründe, warum Plugin-Projekte schiefgehen, und wie es anders geht

Eine Funktion fehlt, kein Store-Plugin passt richtig

Im Shopware Store gibt es viele gute Plugins. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem nichts mehr passt: 80 Prozent Übereinstimmung, der Rest ist genau das, was Ihr Geschäftsmodell ausmacht. Lizenzpreise summieren sich, Konfigurationsoptionen reichen nicht, und der Hersteller ist nicht erreichbar oder will keine Sonderlogik einbauen.

Plugin passgenau zum Geschäftsmodell entwickelt

Ein Custom-Plugin macht genau das, was Sie brauchen, ohne den Ballast generischer Lösungen. Ich entwickle gegen die offizielle Shopware-API, dokumentiere die Code-Stellen und liefere ein Plugin, das sich später erweitern lässt, ohne dass die nächste Entwicklerin von vorn anfangen muss. Beispiele aus eigener Plugin-Hand: InvFreeProductCombo (Gratisartikel bei Produkt-Kombinationen), InvCheckoutOptimizer (Bezahlprozess-Anpassungen) und InvFloatingBuyButton (Sticky-Kaufknopf für lange Produktseiten).

Custom-Code aus alten Projekten wird zur Update-Falle

Über die Jahre wächst Custom-Code in jeden Shop: Theme-Anpassungen, die eigentlich ein Plugin sein sollten, schnelle Eingriffe in Plattform-Dateien, Workarounds für vergessene Anforderungen. Nach zwei oder drei Shopware-Updates funktioniert nichts mehr, niemand weiß genau, was wo eingreift, und der Update-Pfad wird unkalkulierbar.

Saubere Plugin-Architektur statt Core-Hacks

Funktionserweiterungen gehören in ein eigenes Plugin mit den vorgesehenen Erweiterungspunkten: Event-Subscriber, Decorator, eigene Storefront-Controller, eigene Twig-Blocks. Damit übersteht jede Anpassung ein Shopware-Update ohne Notfall-Sitzung am Wochenende. Bestehender Custom-Code wird in einem Audit gesichtet und in ein wartbares Plugin überführt.

Externe Plugin-Entwickler kennen Shopware-Internals nicht wirklich

Viele Freelancer und Agenturen liefern Code, der oberflächlich funktioniert, aber Shopware-Konventionen ignoriert: Direktzugriff auf die Datenbank statt über das Data-Abstraction-Layer, eigene Caches statt der Shopware-Cache-Mechanismen, Storefront-Bridges, die ESI-Caching brechen. Im Tagesgeschäft fällt das selten auf, bei Lastspitzen oder Updates dafür umso heftiger.

Plugins eines zertifizierten Shopware-Partners mit Store-Erfahrung

Ich bin zertifizierter Shopware-Partner und habe eigene Plugins im Shopware Store (InvHomepageSlideshowPro, InvCategoryNavOffcanvasApp, InvTrackingSovendusApp und weitere). Die Plugin-Architektur kommt aus erster Hand, inklusive der Reviews durch das Shopware-Marketplace-Team. Den Code, der dort durchgegangen ist, bekommen Sie auch in Ihrem Custom-Plugin.

Shopware Plugin Entwicklung durch inventivo – Custom-Plugins, Schnittstellen, Tracking

Was Plugin-Entwicklung für Shopware 6 leistet

Ein Shopware-Plugin ist der Code-Baustein, mit dem Ihr Shop genau die Funktion bekommt, die das Geschäftsmodell wirklich braucht. Egal ob individuelle Checkout-Logik, ERP-Anbindung, Tracking-Erweiterung oder Storefront-Sonderfall: Ein sauber gebautes Plugin trennt Ihre Sonderlogik vom Shopware-Core, bleibt update-sicher und übersteht den nächsten Plattform-Wechsel ohne Schmerz.

Ich entwickle Shopware-Plugins seit Version 4 und bin als zertifizierter Shopware-Partner mit eigenen Plugins im Shopware Store gelistet (unter anderem InvHomepageSlideshowPro, InvCategoryNavOffcanvasApp, InvTrackingSovendusApp). Den Code, der dort durch die Marketplace-Reviews gegangen ist, bekommen Sie auch in Ihrem Custom-Plugin.

Typische Aufträge: Custom-Plugins für Checkout-Logik, Schnittstellen-Plugins für ERP-Systeme (Sage, JTL Wawi, Plentymarkets, DATEV), Tracking-Plugins (Adcell, Sovendus, eigene), Anpassung gekaufter Store-Plugins über Decorator-Pattern, Plugin-Wartung über Shopware-Versionen und Vorbereitung eigener Plugins für die Shopware-Marketplace-Einreichung. Sitz in Münster (NRW), Mandate im DACH-Raum.

Worauf Sie sich verlassen können

Vertrauen, das Hand und Fuß hat

Echte Kundenbewertungen

Zertifizierungen & Partnerschaften

  • Google Partner Zertifizierung
  • Shopware 6 Certified Template Designer
  • Sistrix-Agentur
  • Trusted Shops Sales Partner
  • Leadinfo Partner
  • AGD – Allianz deutscher Designer Mitglied

Leistungen rund um Shopware-Plugins

Plugin-Neuentwicklung für Shopware 6

Ein neues Plugin von der ersten Code-Zeile bis zur Live-Installation. Funktion gegen die offizielle Shopware-API gebaut, sauber gekapselt, Migrations- und Lifecycle-Methoden, eigene Konfigurationsoberfläche im Backend. Update-sicher und für die nächsten Jahre wartbar.

Anpassung gekaufter Store-Plugins

Sie haben ein Store-Plugin im Einsatz, das fast passt? Ich erweitere bestehende Plugins über die vorgesehenen Erweiterungspunkte oder über eigene Decorator-Plugins. Damit bleibt das Original-Plugin update-sicher, Ihre Sonderlogik liegt in einem separaten Modul.

Plugin-Wartung über Shopware-Versionen

Plugins müssen mitwachsen: neue Shopware-Versionen, geänderte API-Endpunkte, neue Twig-Blocks im Storefront-Default-Theme. Ich begleite Bestand-Plugins über Versionswechsel, schiebe Bugfixes nach und sorge dafür, dass der Code zur nächsten Shopware-Major-Version nicht zur Notfall-Sanierung wird.

Schnittstellen- und ERP-Plugins

Anbindungen an Sage, JTL Wawi, Plentymarkets, DATEV oder eigene ERP-Systeme als dediziertes Plugin. Webhook-Endpunkte, Sync-Jobs, Mapping-Logik für Stammdaten, Bestellungen und Lagerbestände. Mit Logging, Retry-Mechanik und Monitoring statt Fire-and-Forget-Skripten.

Tracking- und Affiliate-Plugins

Cookie-Consent-konforme Tracking-Plugins für Adcell, Sovendus, eigene Pixel oder Affiliate-Netzwerke. Aus eigener Code-Erfahrung mit InvTrackingAdcell und InvTrackingSovendus, beide mit Shopware-Store-Review-Durchlauf. DSGVO-Bewertung gehört zur Lieferung.

Plugin als Store-App einreichen

Sie haben eine Plugin-Idee, die mehr Shops gebrauchen können? Ich bereite Plugins für die Shopware-Marketplace-Einreichung vor: Code-Review nach Marketplace-Kriterien, Store-Listing, Snippets für Mehrsprachigkeit, Review-Begleitung und Patch-Runden nach Marketplace-Feedback.

Plugin-Idee im Kopf, Weg dorthin unklar?

Schildern Sie kurz die Funktion, die fehlt: was soll passieren, an welcher Stelle im Shop, gegen welche Shopware-Version. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden mit einer belastbaren Einschätzung zu Umfang, Architektur und Aufwand.

Jetzt unverbindlich anfragen

So läuft eine Plugin-Entwicklung ab

  1. Erstgespräch & Anforderungs-Check

    Telefonat oder Video-Call. Was soll das Plugin können, gegen welche Shopware-Version, welche Schnittstellen sind beteiligt, wie sieht der Backend- oder Frontend-Touchpoint aus? Daraus wird klar, ob ein Plugin der richtige Ansatz ist oder ob eine andere Lösung näher liegt.

  2. Konzept & Aufwandsschätzung

    Kurzes Konzept mit Architektur-Skizze, Erweiterungspunkten, Konfigurationsbedarf und einer realistischen Aufwandsschätzung. Sie sehen, was geliefert wird und wie der Code aufgebaut ist, bevor die erste Code-Zeile geschrieben ist.

  3. Entwicklung auf SW6-Sandbox

    Plugin wird auf meiner zentralen Shopware-6.7-Sandbox entwickelt und gegen mehrere Shopware-Versionen getestet. Iterativ mit kurzen Zwischenständen, sodass Sie früh sehen, ob die Lösung passt und nicht erst am Ende.

  4. Testing & Code-Review

    Funktionale Tests, Code-Review nach Shopware-Marketplace-Kriterien (auch wenn das Plugin nicht in den Store geht), DSGVO-Check bei Tracking- oder Datenfeldern, Performance-Check bei Listing- oder Checkout-Plugins. Ergebnis ist ein Plugin-ZIP, das installations- und review-fähig ist.

  5. Installation im Live-Shop

    Installation im Live-Shop oder auf Ihrem Staging-System, je nach Risiko-Profil. Bei kritischen Funktionen läuft das Plugin zuerst im Staging mit echten Daten, dann erst Live-Cutover.

  6. Pflege, Updates, Wartung

    Plugins sind selten fertig: Shopware-Versionen ziehen weiter, Anforderungen wachsen, Bugs zeigen sich erst im Tagesbetrieb. Ich betreue das Plugin entweder im Stundenkontingent oder im Wartungsvertrag. Ein späterer Wechsel des Plugin-Betreuers ist möglich, der Code ist sauber dokumentiert.

Warum Unternehmen mir ihre Shopware-Plugins anvertrauen

Zertifizierter Shopware-Partner

Offizielle Partnerschaft mit Shopware. Wer Shopware-Plugins sauber bauen will, sollte das Innenleben aus erster Hand kennen, nicht aus der Doku.

Eigene Plugins im Shopware Store

Mehrere eigene Plugins im Shopware Store, jedes mit einem klaren Funktionsschwerpunkt: InvTrackingAdcellApp und InvTrackingSovendusApp (Tracking- und Affiliate-Integration), InvCategoryNavOffcanvasApp (Storefront-Navigation auf Mobile), InvHomepageSlideshowPro (Mehrsprachige Hero-Slideshow). Marketplace-Reviews einmal durchlaufen, alle Patch-Runden mitgemacht.

Plugin-Code seit Shopware 4

Ich entwickle Shopware-Plugins seit Version 4. Architektur-Wechsel von Smarty/Enlight auf Twig/Vue habe ich aus eigener Code-Hand mitgemacht. Was sich in der Plattform tatsächlich ändert (und was nur die Marketing-Folien sagen), kommt aus Projekterfahrung.

Direkter Kontakt zum Entwickler

Wer ein Plugin anpassen oder erweitern lässt, redet bei mir direkt mit der Person, die den Code geschrieben hat. Kein Projektmanager als Übersetzer, kein Ticket-System mit drei Bearbeiter-Stufen.

Update-sichere Architektur

Erweiterung über offizielle Shopware-Erweiterungspunkte: Event-Subscriber, Decorator, Twig-Block-Override, eigene Storefront-Controller. Kein Eingriff in Core-Dateien, keine Workarounds, die beim nächsten Shopware-Update kippen.

Plugin-Mandate laufen remote, fast immer

Plugin-Entwicklung lebt von Git-Repositories, Pull-Request-Reviews und sauberen Code-Diffs. Persönliche Kick-offs in Münster oder beim Kunden sind möglich, der Engpass ist sie selten. Mandate von Norddeutschland bis Süddeutschland.

Schneller & professioneller Service – die Leistung dafür passt 🙂

Daniel Seßler adp-officedesign.de
  • Onlineshop
  • Shopware 6
  • Shopware 6 Plugins

Typische Plugin-Auftragsarten

Custom-Plugin von Grund auf

Neues Plugin für eine konkrete Funktion, sauber gekapselt gegen die Shopware-API, mit Konfigurationsoberfläche im Backend und sauberer Lifecycle-Logik. Liefer-Format: Plugin-ZIP plus Dokumentation.

Erweiterung gekaufter Store-Plugins

Bestehendes Store-Plugin trifft 80 Prozent? Ich baue ein eigenes Decorator-Plugin, das den fehlenden Rest ergänzt. Original-Plugin bleibt update-sicher, Ihre Sonderlogik in einem eigenen Modul.

ERP- und Schnittstellen-Plugin

Anbindung an Sage, JTL Wawi, Plentymarkets, DATEV oder Eigenentwicklung. Webhook-Endpunkte, Sync-Jobs, Mapping-Logik mit Logging und Retry-Mechanik statt Fire-and-Forget-Skripten.

Plugin als Store-App vorbereiten

Ihre Plugin-Idee als Marketplace-App: Code-Review nach Shopware-Kriterien, Store-Listing, Snippets für Mehrsprachigkeit, Review-Begleitung. Erfahrung aus eigenen App-Einreichungen im Store.

Ausgewählte Shopware-6-Shops mit eigenen Plugins

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VIOLAS‘ Gewürze & Delikatessen

VIOLAS‘ Gewürze & Delikatessen
Shopware 6 Shop

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ADP OfficeDesign

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Shopware 6 Shop

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Shopware 6 Shop

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Shopware 6 B2B Shop

Bekannt aus:

  • Suchradar
  • Das Auge
  • SEO United
Nils Harder – Inhaber von inventivo
Nils Harder Inhaber, Full Stack Web Developer,
Online Marketer & KI-Berater
Ihr persönlicher Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit mir.

Hi, ich bin Nils Harder – Inhaber von inventivo. Seit 2004 entwickle ich Websites, Online-Shops und KI-gestützte Lösungen für den Mittelstand, mit klarem Fokus auf Shopware-Plugin-Entwicklung als zertifizierter Shopware-Partner mit eigenen Plugins im Shopware Store. Kein Account-Manager-Karussell – Sie sprechen direkt mit dem, der Ihr Projekt verantwortet.

  • Seit 2004 in der Praxis – 22+ Jahre mit WordPress, Shopware, Shopify und Custom-Entwicklung
  • Zertifizierungen als Shopware-Partner, Google-Partner und Sistrix-Agentur
  • Direkte Ansprache – keine Hotline, keine Zwischenebenen, immer der gleiche Ansprechpartner

Plugin-Konzept als Einstieg

Egal ob neue Funktion, Anpassung eines Store-Plugins oder Schnittstellen-Anbindung: Im kostenlosen Erstgespräch kläre ich mit Ihnen, ob ein Plugin der richtige Weg ist und wie der Code aussehen würde. Direkter Kontakt zum Entwickler, ohne Pitch-Theater.

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Shopware Plugin Entwicklung – ausführlich erklärt

Vollständige Infos zu Custom-Plugins, Store-Anpassungen und Plugin-Architektur anzeigen

Warum ein eigenes Plugin oft die bessere Antwort ist

Shopware 6 ist eine starke E-Commerce-Plattform, aber kein All-in-One. Sobald das Geschäftsmodell Sonderlogik braucht, die nicht im Standard abgedeckt ist, gibt es zwei Wege: ein Store-Plugin kaufen, das vielleicht 80 Prozent trifft, oder ein eigenes Plugin entwickeln, das genau passt. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Faustregel: Je näher die Funktion an Ihrem Alleinstellungsmerkmal liegt, desto eher lohnt sich Custom-Code. Generische Funktionen wie Cookie-Banner oder einfache Tracking-Pixel sind im Store oft günstiger und schneller verfügbar. Spezifische Geschäftslogik (Staffelpreise mit Sonderregeln, individuelle Gratisartikel-Logik, B2B-Workflows mit ERP-Bezug) ist im eigenen Plugin meist besser aufgehoben.

Plugin-Architektur in Shopware 6: was sich gegenüber SW5 geändert hat

Die Plugin-Architektur in Shopware 6 ist grundlegend anders als in SW5. Statt Smarty-Templates kommen Twig-Blöcke zum Einsatz, das Backend ist eine eigene Vue-3-App, die über die Admin-API mit dem Shop spricht. Erweiterungspunkte sind Event-Subscriber (Reaktion auf Domain-Events), Decorator (Ergänzung oder Überschreibung bestehender Services), Storefront-Controller-Erweiterungen, Twig-Block-Overrides und Custom Entities mit Migrations und Repositories. Plugins werden gegen den Symfony-Dependency-Injection-Container registriert und folgen dem klassischen Plugin-Lifecycle (install, update, uninstall, activate, deactivate). Sauberer Code in diesem Modell ist update-sicher, schlecht gebauter Code kippt beim nächsten Minor-Release.

Store-Plugin oder Custom-Plugin: wann was sinnvoller ist

Vor jeder Plugin-Anfrage stelle ich die Frage: gibt es ein Store-Plugin, das die Anforderung sauber abdeckt? Wenn ja und der Hersteller pflegt das Plugin aktiv, ist Kaufen meist günstiger als Entwickeln. Wenn nein, oder wenn das Geschäftsmodell so spezifisch ist, dass Anpassungen nötig wären, lohnt sich Custom-Code. Drittes Szenario: ein Store-Plugin trifft 80 Prozent, der Rest ist individuelle Logik. Hier ist ein eigenes Decorator-Plugin oft die wartungsärmste Lösung: das Original-Plugin bleibt update-sicher und Ihre Sonderlogik liegt in einem klar abgegrenzten Modul, das Sie ohne Lizenz-Rücksicht weiterentwickeln können.

ERP- und Schnittstellen-Plugins als eigenes Spezialgebiet

Viele B2B-Shopware-Shops brauchen ERP-Anbindungen: Sage 100, JTL Wawi, Plentymarkets, DATEV, oder eigene SQL-Server-Lösungen. Standardisierte Plugins gibt es teilweise im Store, aber sobald Stammdaten-Mapping, Sonderpreis-Regeln oder mehrstufige Bestellprozesse ins Spiel kommen, sind individuelle Lösungen meist effizienter. Mein Vorgehen: Webhook-basierte Sync-Plugins mit Logging, Retry-Mechanik und sauberen Fehlerausgaben. Kein „Skript läuft täglich um drei Uhr und niemand weiß was, wenn es kippt", sondern beobachtbare Schnittstellen mit klaren Monitoring-Hooks.

Tracking- und Affiliate-Plugins mit DSGVO-Bewertung

Tracking-Plugins sind ein eigenes Themenfeld in Shopware 6, weil sie Cookie-Consent, DSGVO-Konformität und korrekte Storefront-Integration vereinen müssen. Aus eigener Code-Hand: InvTrackingAdcell und InvTrackingSovendus, beide mit Shopware-Store-Review-Durchlauf. Was in solchen Plugins zählt: Pixel werden erst nach gesetztem Consent geladen, Server-Side-Tracking als Option für AdBlocker-resistente Conversion-Messung, sauberes Mapping zwischen Shopware-Bestelldaten und Affiliate-Parametern, klare Fallbacks bei fehlenden Trackingparametern. DSGVO-Bewertung gehört zur Lieferung, nicht als Disclaimer im FAQ.

Plugin-Wartung über Shopware-Versionen

Ein Plugin ist selten fertig. Shopware veröffentlicht regelmäßig Minor- und Major-Versionen, manchmal mit API-Änderungen, geänderten Twig-Blocks oder neuen Erweiterungspunkten. Plugins, die nur gegen eine bestimmte Shopware-Version gebaut wurden, kippen früher oder später. Mein Ansatz: Plugin-Code wird gegen mehrere Shopware-Versionen getestet, kritische Code-Stellen sind versionssensitiv dokumentiert, ein einfaches Update-Skript begleitet das Plugin über Major-Releases. Bei Bestand-Plugins, die ich nicht selbst gebaut habe, läuft erst ein Audit, danach ein Migrations-Plan.

Plugin als Store-App: was bei der Marketplace-Einreichung zählt

Wer ein Plugin in den Shopware Marketplace einreichen will, sollte wissen, was das Review-Team prüft: saubere Code-Struktur ohne Direktzugriff auf die Datenbank, korrekte Lifecycle-Methoden, Multi-Language-Support per Snippets, dokumentierte Konfigurationsoptionen, DSGVO-Bewertung bei Datenverarbeitung, korrekte Storefront-Integration ohne ESI-Cache-Brüche. Aus eigener Erfahrung mit mehreren Plugin-Einreichungen kann ich diese Punkte im Voraus prüfen, sodass Patch-Runden mit dem Shopware-Team minimal bleiben. Erfahrungswerte: ein gut vorbereiteter Plugin-Code geht in zwei bis vier Review-Runden durch, ein hastig zusammengestelltes Plugin braucht oft sechs bis acht Runden mit Wartezeiten dazwischen.

Performance-Aspekte bei Plugin-Code

Ein Plugin kann einen schnellen Shop ausbremsen, wenn es ungünstig in die Storefront eingreift. Klassiker: Datenbankabfragen im Twig-Template (jede Seite triggert N+1-Queries), Server-Side-Includes, die das ESI-Caching brechen, Event-Subscriber, die auf jeder Request-Phase laufen und Last erzeugen. Mein Ansatz bei Performance-kritischen Plugins: Datenzugriff über das offizielle Data-Abstraction-Layer mit Repositories, Caching über die Shopware-Cache-Mechanismen, Storefront-Erweiterungen so platziert, dass HTTP-Cache und ESI weiterhin sauber laufen. Vor der Live-Schaltung gehört ein Performance-Check zur Lieferung.

Verwandte Themen

Plugin-Entwicklung berührt häufig umliegende Disziplinen. Wenn das Plugin im Zuge eines Plattform-Wechsels entsteht, lohnt sich der Blick auf Shopware-Migration. Wenn der Plugin-Bedarf Teil eines laufenden Shop-Betriebs ist, passt eher Shopware-Freelancer. Bei Full-Service-Mandaten mit Konzept, Design, Entwicklung und Marketing aus einer Hand: Shopware-Agentur. Wer überhaupt erst entscheidet, ob Shopware der richtige Stack ist, findet einen Einstieg auf Online Shop erstellen lassen.

Wie die Zusammenarbeit konkret läuft

Plugin-Mandate laufen praktisch vollständig remote: Git-Repository mit klaren Branches pro Plugin-Feature, Pull-Request-Reviews als Abnahme-Stelle, Video-Calls für Konzept und Knackpunkte. Persönliche Termine in Münster oder beim Kunden vor Ort gehen, sind aber selten der Engpass. Die meisten Plugin-Auslieferungen über die letzten Jahre sind ohne ein einziges Vor-Ort-Treffen entstanden.

Häufige Fragen zur Shopware-Plugin-Entwicklung

Was kostet die Entwicklung eines Custom-Shopware-Plugins?

Realistisch zwischen ein paar tausend Euro für ein kleines, fokussiertes Plugin und einem fünfstelligen Bereich für komplexere ERP- oder Checkout-Plugins. Eine belastbare Zahl entsteht nach dem Konzept-Schritt mit Architektur-Skizze. Abrechnung typisch als Festpreis für den definierten Umfang oder als Stundenkontingent für nicht vollständig planbare Themen.

Wie lange dauert eine Plugin-Entwicklung?

Vom Erstgespräch bis zur Live-Installation typisch zwei bis sechs Wochen für ein klassisches Custom-Plugin. Wartungs-Plugins mit ERP- oder Schnittstellen-Anbindung können acht bis zwölf Wochen brauchen. Marketplace-Einreichung verlängert das Projekt um zwei bis vier Wochen, weil das Shopware-Review-Team mehrere Runden einbauen kann.

Funktioniert das Plugin nach Shopware-Updates noch?

Ja, sofern die Architektur sauber ist. Ich baue gegen offizielle Erweiterungspunkte, dokumentiere Code-Stellen, die an spezifische Shopware-Versionen gebunden sind, und teste das Plugin gegen mehrere Versionen, bevor es ausgeliefert wird. Bei größeren Shopware-Major-Releases kann ein Anpassungs-Patch nötig werden, das ist im Plugin-Lifecycle eingeplant, nicht überraschend.

Können gekaufte Store-Plugins angepasst werden?

Meistens ja, allerdings nicht direkt im Original-Plugin. Ich baue ein eigenes Decorator-Plugin, das die gewünschten Methoden überschreibt oder ergänzt. Damit bleibt das Store-Plugin update-sicher, Ihre Sonderlogik liegt in einem separaten Modul. Bei stark verschlossenen Store-Plugins (final-Klassen ohne Erweiterungspunkte) kläre ich vorher mit Ihnen, ob ein Wechsel auf ein anderes Plugin oder eine Eigenentwicklung sinnvoller ist.

Was passiert, wenn nach Live-Schaltung ein Bug auftritt?

Direkter Kontakt, schnelle Reaktion. Bugfixes in den ersten Wochen nach Auslieferung sind im Festpreis enthalten, sofern es um die definierte Funktion geht. Spätere Bugfixes laufen im Stundenkontingent oder Wartungsvertrag. Logging und sinnvolle Fehlermeldungen sind Pflicht-Bestandteil jedes Plugins, damit Bugs reproduzierbar sind, nicht erst nach Stunden im Code-Diving.

Wird das Plugin im Shopware-Marketplace eingereicht?

Nur wenn Sie das wollen. Custom-Plugins für Ihren Shop bleiben Ihr Eigentum und Ihr Code. Wenn Sie das Plugin in den Marketplace bringen wollen, übernehme ich die Vorbereitung (Code-Review nach Marketplace-Kriterien, Store-Listing, Snippets für Mehrsprachigkeit), die Lizenzhoheit liegt aber bei Ihnen, nicht bei mir.

Welche Plugin-Anfragen kommen häufig?

Klassiker sind Checkout-Erweiterungen (Zahlarten-Logik, Gratisartikel, dynamische Versandregeln), ERP-Anbindungen, Tracking- und Affiliate-Plugins (Adcell, Sovendus, eigene Pixel), Storefront-Erweiterungen (Floating-Buy-Button, Mega-Menü, Listing-Filter) und Backend-Erweiterungen für individuelle Workflows. Beispiele aus eigener Code-Hand: InvFreeProductCombo, InvCheckoutOptimizer, InvFloatingBuyButton, InvSidebarOffcanvas, InvWiderrufsformularEU.

Wie wird abgerechnet?

Festpreis für den im Konzept definierten Plugin-Umfang, Stundenkontingent für nachgelagerte Anpassungen oder schwer planbare Themen (ERP-Mapping mit unklarem Stammdatenbild zum Beispiel). Wartung läuft entweder im monatlichen Wartungsvertrag oder ad-hoc nach Stunden. Konkrete Konditionen kläre ich im Erstgespräch.