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Shopware Migration

Aus Münster. Für Kunden bundesweit.

Mehr ohne SEO-Verlust.

Migration auf Shopware 6: vom alten Shopware-5-Shop oder vom Wechsel einer anderen Plattform. Zertifizierter Shopware-Partner seit Version 4, mit SEO- und Plugin-Migration aus einer Hand. Für B2B- und B2C-Shops, die den Wechsel ohne SEO-Schaden und ohne Plugin-Chaos schaffen wollen.

Oder rufen Sie mich einfach an: +49 (0)2536 319 55 28 (Mo–Fr 9:00–17:00 Uhr)

  • Zertifizierter Shopware-Partner
  • Shopware-Erfahrung seit Version 4
  • SEO-Migration aus einer Hand
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my-brand.shop – Shopware-6-Shop von inventivo
shop.adp-officedesign.de
ADP Office Design – Shopware-6-Shop für hochwertige Büromöbel
violas.de
VIOLAS Gewürze & Delikatessen – Shopware-6-Shop nach Migration durch inventivo
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Drei Gründe, warum Shopware-Migrationen scheitern, und wie es anders geht

Shopware 5 läuft noch, die End-of-Life-Uhr tickt aber

Shopware 5 bekommt seit 2024 nur noch Sicherheits-Patches, keine neuen Features. Plugin-Hersteller stellen die SW5-Pflege nach und nach ein, PHP-Versionsanforderungen werden eng, und mit jedem Jahr wird die Migration aufwändiger. Ein „läuft doch noch" ist verständlich. Strategisch ist es trotzdem eine Verschiebung, keine Lösung.

Geplanter Wechsel statt Notfall-Migration unter Zeitdruck

Eine Shopware-Migration ist kein Knopfdruck, sie braucht Vorbereitung. Wer früh plant, kann den Wechsel sauber in Iterationen umsetzen: Datenmodell prüfen, Plugin-Liste bereinigen, Theme entscheiden, URLs mappen, SEO mitnehmen. Wer spät anfängt, migriert unter Zeitdruck und macht die Fehler, die hinterher teuer werden.

Über Jahre gewachsene Plugin- und Theme-Landschaft

Ein bestehender Shopware-Shop hat über die Jahre 30 bis 80 Plugins angesammelt: gekaufte Module aus dem Store, individuelle Eigenentwicklungen, Theme-Custom-Code, der eigentlich ein Plugin sein sollte. Niemand weiß mehr exakt, was alles wirkt und was inaktiv ist. Eine 1:1-Migration scheitert daran. Viele Plugins existieren auf Shopware 6 schlicht nicht oder funktionieren völlig anders.

Migrations-Audit mit klarer Plugin-Entscheidung

Vor der eigentlichen Migration mache ich einen dokumentierten Audit der Codebase: Welche Plugins sind aktiv, welche sind installiert aber tot, welche haben eine SW6-Variante, welche müssen ersetzt oder neu entwickelt werden. Ergebnis ist eine Plugin-Roadmap mit klarer Entscheidung pro Modul, dazu realistische Aufwandsschätzungen pro Neuentwicklung.

Angst vor SEO-Verlusten beim Plattform-Wechsel

Viele Migrationen oder Plattform-Wechsel hinterlassen verbrannte Erde im SEO: URLs ändern sich, Redirects fehlen, Kategorie-Struktur verschiebt sich, Schema-Markup geht verloren. Drei Monate nach dem Go-Live ist die Sichtbarkeit halbiert, und niemand will die Verantwortung dafür übernehmen. „Google muss sich neu daran gewöhnen", heißt es dann.

SEO-Migration ist Teil des Projektplans, nicht der Nachgedanke

Als Sistrix-zertifizierter SEO denke ich URL-Mapping, 301-Weiterleitungen und Indexierung von Anfang an mit. Vor dem Go-Live steht ein vollständiges Redirect-Mapping aller relevanten URLs, ein technischer SEO-Audit der neuen Plattform und ein Plan für die Phase nach Go-Live: Crawl-Überwachung, Search-Console-Monitoring, schnelle Reaktion bei Indexierungsproblemen.

Shopware-Migration durch inventivo – Plattform-Wechsel auf Shopware 6

Was eine Shopware-Migration leistet

Eine Shopware-Migration ist kein Update, sondern ein Plattform-Wechsel mit eigenen Regeln. Wer von Shopware 5 auf Shopware 6 wechselt oder von einer anderen Plattform (Magento, JTL, Shopify, Custom) zu Shopware kommt, übersetzt nicht nur Daten. Datenmodell, Plugin-Architektur, Theme-Stack, ERP-Schnittstellen und SEO-Struktur müssen neu gedacht oder zumindest sauber abgeglichen werden.

Ich entwickle Shopware-Shops seit Version 4 und bin als zertifizierter Shopware-Partner mit eigenen Plugins im Shopware Store gelistet. Migrationen über mehrere Shopware-Generationen kenne ich aus eigener Projekterfahrung, inklusive der typischen Fallen: Theme-Customizing, das nicht migrierbar ist, ERP-Schnittstellen, die in SW6 anders verdrahtet sind, und SEO-Strukturen, die ohne sauberes URL-Mapping erodieren.

Typische Aufträge: SW5 → SW6 Migrationen für B2B- und B2C-Shops, Plattform-Wechsel von Magento oder JTL auf Shopware 6, SEO-Migration als Begleitprojekt, Plugin-Neuentwicklung im Migrations-Kontext, Performance-Sanierung im Zuge des Wechsels. Sitz in Münster (NRW), Mandate im gesamten DACH-Raum.

Worauf Sie sich verlassen können

Vertrauen, das Hand und Fuß hat

Echte Kundenbewertungen

Zertifizierungen & Partnerschaften

  • Google Partner Zertifizierung
  • Shopware 6 Certified Template Designer
  • Sistrix-Agentur
  • Trusted Shops Sales Partner
  • Leadinfo Partner
  • AGD – Allianz deutscher Designer Mitglied

Leistungen rund um die Shopware-Migration

Shopware 5 → Shopware 6

Migration vom Smarty-/Enlight-Stack auf Twig, Vue 3 und das API-First-Modell von Shopware 6. Datenmodell-Mapping, Plugin-Übersetzung oder Neuentwicklung, Theme-Refactoring und Storefront-Aufbau über ein Child-Theme auf dem Shopware-Default-Theme.

Plattform-Wechsel auf Shopware 6

Wechsel von Magento, JTL Shop, Shopify oder einem Custom-Shop auf Shopware 6. Datenimport für Produkte, Kunden und Bestellhistorie, Mapping von ERP-Schnittstellen, Neuaufbau der Kategorie-Struktur. Ziel ist, die Vorzüge von Shopware 6 voll zu nutzen statt das alte Schema 1:1 zu kopieren.

Plugin-Migration & Neuentwicklung

Plugin-Audit, Mapping zu SW6-Äquivalenten und Neuentwicklung individueller Plugins für Shopware 6. Eigene Plugins im Shopware Store seit Jahren, die SW6-Plugin-Architektur ist mir aus erster Hand vertraut.

SEO-Migration & Redirect-Strategie

Vollständiges 301-Mapping aller relevanten URLs, technischer SEO-Audit der neuen Plattform, Schema-Markup-Migration, Sitemap-Generierung und Search-Console-Monitoring. SEO ist Teil des Migrationsprojekts, nicht eine Aufgabe, die später nachgereicht wird.

Performance-Setup von Anfang an

Shopware 6 ist deutlich schneller als SW5, vorausgesetzt das Setup nutzt die Architektur. HTTP-Cache, ESI, Asset-Pipeline, Bildformate (WebP/AVIF), Lazy-Loading und Core-Web-Vitals-Optimierung gehen in das neue Setup direkt mit ein, nicht in eine separate Phase danach.

Iteration statt Big-Bang

Wo es geht, läuft die Migration in Iterationen: Staging mit echten Daten, schrittweise Abnahme einzelner Bereiche, ein Soft-Launch für ausgewählte Kategorien, dann der vollständige Wechsel. Ein Big-Bang-Relaunch ist möglich, aber meist nicht die risikoärmste Variante.

Konkrete Migration im Kopf?

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage: aktuelle Plattform, ungefähre Sortimentsgröße, kritische ERP-Schnittstellen und gewünschter Zeitrahmen. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung zu Umfang, Risiken und Vorgehen.

Jetzt unverbindlich anfragen

So läuft eine Shopware-Migration ab

  1. Erstgespräch & Ist-Aufnahme

    Telefonat oder Video-Call. Wir reden über Ihren aktuellen Shop, das geschäftliche Umfeld, ERP-Anbindungen und das, was unbedingt erhalten bleiben muss. Daraus ergibt sich, wie aufwändig die Migration realistisch wird und ob es Alternativen gibt.

  2. Migrations-Audit

    Dokumentierter Audit der bestehenden Codebase: Plugin-Liste, Theme-Anpassungen, Custom-Code, Datenbankstruktur, ERP-Schnittstellen, SEO-Situation. Ergebnis ist ein Migrations-Plan mit klarer Reihenfolge und realistischen Aufwandsschätzungen.

  3. Staging-Aufbau & Datenmigration

    Neue Shopware-6-Instanz auf Staging, Datenimport für Produkte, Kategorien, Kunden und Bestellhistorie. Iterativ, bis die Daten in der Zielstruktur stimmig sind und Ihre Editoren das neue Backend kennen.

  4. Theme, Plugins & Schnittstellen

    NOVAChild-Theme oder Custom-Theme aufbauen, individuelle Plugins für SW6 entwickeln oder migrieren, ERP-Anbindung (Sage, JTL, Plentymarkets, DATEV) neu verdrahten. In dieser Phase finden die meisten unerwarteten Themen statt, entsprechend bewusst geplant.

  5. SEO-Mapping & Go-Live-Vorbereitung

    Vollständiges 301-Mapping aller relevanten URLs, Sitemap- und Robots-Konfiguration, Search-Console-Setup für die neue Domain-/Pfad-Struktur. QA-Durchgang über Bestellprozess, Zahlungsanbindung, E-Mail-Versand und Rechnungslayout.

  6. Go-Live & Nachbetreuung

    Cutover am Wochenende oder in einer kontrollierten Phase, danach engmaschige Beobachtung von Search Console, Crawl-Fehlern und Conversion-Rate. Nachbesserungen in den ersten zwei bis vier Wochen sind eingeplant und im Festpreis berücksichtigt.

Warum Unternehmen mir ihre Shopware-Migration anvertrauen

Zertifizierter Shopware-Partner

Offizielle Partnerschaft mit Shopware und eigene Plugins im Shopware Store. Wer Shopware-Migrationen sauber durchführen will, sollte das Plattform-Innenleben aus eigener Plugin-Entwicklung kennen.

Shopware seit Version 4

Ich entwickle Shopware-Shops seit Version 4 und habe Migrationen über mehrere Shopware-Generationen aus eigener Hand begleitet. Das Wissen, was sich tatsächlich ändert (und was nur die Marketing-Folien sagen), kommt aus Projekterfahrung, nicht aus Whitepapern.

Technik UND SEO aus einer Hand

Sistrix-zertifizierter SEO und Shopware-Entwickler in einer Person. Migrationen scheitern überraschend oft am SEO, wenn die technische Migration den SEO-Plan nicht mitdenkt. Hier kommt beides vom selben Entwickler, ohne Schnittstellen-Verlust.

Direkter Kontakt zum Migrations-Verantwortlichen

Migrationen leben von schnellen Entscheidungen. Bei kniffligen Datenmodell-Fragen oder Plugin-Konflikten erreichen Sie direkt die Person, die das Mapping kennt. Kein Projektmanager als Übersetzer, keine Telefonkette.

Schritt-für-Schritt statt Big-Bang

Wo möglich, läuft die Migration in Iterationen mit Staging-Stand, klaren Abnahmen und kontrollierten Go-Live-Phasen. Ein Big-Bang-Relaunch ist immer möglich, aber meist nicht die Variante mit dem geringsten Geschäftsrisiko.

Aus Münster, für Kunden bundesweit

Sitz in Münster (NRW). Persönliche Termine in der Region möglich, der überwiegende Teil der Migrations-Projekte läuft remote über gemeinsame Repositories und Video-Abnahmen, von Norddeutschland über NRW bis in den DACH-Raum.

Man kann die Leistungen der inventivo Webagentur uneingeschränkt weiterempfehlen.

Dr. Dirk Nonnenmacher VIOLAS' GmbH
  • Onlineshop
  • Google Ads
  • Shopware 6 Plugins

Typische Migrations-Auftragsarten

SW5 → SW6 Migration

Klassische Migration vom Smarty-/Enlight-Stack auf Twig, Vue 3 und das API-First-Modell. Datenmodell-Mapping, Plugin-Audit, Theme-Refactoring und SEO-Migration aus einer Hand.

Plattform-Wechsel auf Shopware 6

Wechsel von Magento, JTL Shop, Shopify oder Custom-Shop auf Shopware 6. Datenimport, ERP-Mapping, Neuaufbau der Storefront mit Fokus auf Shopware-spezifische Stärken statt 1:1-Kopie.

Migrations-Audit als Festpreis-Paket

Vor der eigentlichen Migration: dokumentierter Audit der Codebase, Plugin-Roadmap, SEO-Mapping-Plan und realistische Aufwandsschätzung. Klare Liefergrenze, kein Honorar-Risiko.

SEO-Migration als Begleitprojekt

Auch wenn die Migration von einer anderen Agentur durchgeführt wird: Ich übernehme den SEO-Teil als eigenständiges Projekt. URL-Mapping, 301-Strategie, Search-Console-Monitoring, Schema-Markup-Migration.

Ausgewählte Shopware-6-Projekte

violas.de
VIOLAS‘ Gewürze & Delikatessen

VIOLAS‘ Gewürze & Delikatessen
Shopware 6 Shop

shop.adp-officedesign.de
ADP OfficeDesign

ADP OfficeDesign
Shopware 6 Shop

my-brand.shop
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Shopware 6 Shop

bizness.eu
bizness.eu

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Shopware 6 B2B Shop

Bekannt aus:

  • Suchradar
  • Das Auge
  • SEO United
Nils Harder – Inhaber von inventivo
Nils Harder Inhaber, Full Stack Web Developer,
Online Marketer & KI-Berater
Ihr persönlicher Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit mir.

Hi, ich bin Nils Harder – Inhaber von inventivo. Seit 2004 entwickle ich Websites, Online-Shops und KI-gestützte Lösungen für den Mittelstand, mit klarem Fokus auf Shopware-Migrationen als zertifizierter Shopware-Partner mit Erfahrung seit Version 4. Kein Account-Manager-Karussell – Sie sprechen direkt mit dem, der Ihr Projekt verantwortet.

  • Seit 2004 in der Praxis – 22+ Jahre mit WordPress, Shopware, Shopify und Custom-Entwicklung
  • Zertifizierungen als Shopware-Partner, Google-Partner und Sistrix-Agentur
  • Direkte Ansprache – keine Hotline, keine Zwischenebenen, immer der gleiche Ansprechpartner

Lassen Sie uns über Ihre Migration sprechen

Egal ob SW5 → SW6 oder Plattform-Wechsel von Magento, JTL oder Shopify: Im kostenlosen Erstgespräch kläre ich mit Ihnen Umfang, Risiken und Vorgehen. Direkter Kontakt, ehrlich und unverbindlich.

Jetzt unverbindlich beraten lassen

Shopware Migration – ausführlich erklärt

Vollständige Infos zu SW5 → SW6, Plattform-Wechsel und SEO-Migration anzeigen

Warum eine Shopware-Migration kein Update ist

Zwischen Shopware 5 und Shopware 6 hat Shopware AG die Architektur grundlegend neu gebaut. Das Templating ist von Smarty auf Twig gewechselt, das Backend von Enlight auf Vue 3, die API ist von SOAP/REST auf eine vollständige REST- und Admin-API umgestellt. Die Datenstruktur in der Datenbank ist auf Mehrsprachigkeit, Multi-Channel und Multi-Tenant ausgelegt, ein Konzept, das in SW5 nicht 1:1 abbildbar war. Wer von SW5 auf SW6 wechselt, übersetzt also nicht nur Daten, sondern wechselt das Plattform-Modell.

Der Migrations-Audit als Pflicht-Schritt

Bevor ich an die eigentliche Migration gehe, steht ein dokumentierter Migrations-Audit. Inhalte: vollständige Plugin-Liste mit Status (aktiv, inaktiv, custom, gekauft), Theme-Customizing-Tiefe, Code-Anpassungen außerhalb der vorgesehenen Plugin-Wege, ERP- und Schnittstellen-Verträge, SEO-Inventar (Top-Rankings, Sitemap, Schema-Markup, hreflang bei mehrsprachigen Shops), Datenbank-Erweiterungen, Performance-Stand. Das Ergebnis ist ein priorisierter Migrations-Plan mit klaren Entscheidungen pro Plugin und realistischen Aufwandsschätzungen. Ohne diesen Audit sind Festpreis-Angebote im Wesentlichen ein Versprechen ins Blaue.

Plugin-Migration: das größte Risiko

Die meisten verzögerten oder aus dem Ruder laufenden Shopware-Migrationen scheitern an Plugins. Typische Befunde im Audit: 30 bis 80 Plugins, davon sind rund 40 Prozent aktiv, 20 Prozent installiert aber inaktiv, 10 Prozent völlig veraltet. Plugins aus dem Shopware Store haben in der Regel eine SW6-Version mit eigener Lizenz, manchmal mit Migrations-Pfad. Custom-Plugins (oft als „kleine Anpassung" gestartet und dann gewachsen) müssen neu für SW6 entwickelt werden. Mein Vorgehen: Jede Plugin-Anforderung wird im Audit einzeln bewertet. „Brauchen wir das überhaupt noch?" ist eine der häufigsten und produktivsten Fragen. Eine schlanke Plugin-Liste nach der Migration zahlt sich über Jahre aus.

Theme-Strategie: Child-Theme oder Custom?

Die Storefront-Architektur in Shopware 6 ist auf Child-Themes ausgelegt: das mitgelieferte Default-Storefront oder ein kommerzielles Drittanbieter-Theme (zum Beispiel NOVAChild) als Basis, ein eigenes Child-Theme für die individuellen Anpassungen. Update-sicher, wartbar, schnell zu pflegen. Vollständig eigene Themes sind möglich, lohnen sich aber meist nur bei Marken mit sehr spezifischen Anforderungen an Layout, Performance oder Brand-Konsistenz. Für die meisten Migrationen ist ein Child-Theme mit gezielten Custom-Komponenten die richtige Wahl. Auch weil die Migration des alten SW5-Themes auf Twig praktisch immer ein Neubau ist, kein Refactoring.

Datenmigration in Iterationen statt im großen Wurf

Shopware bietet ein offizielles Migrations-Tool für SW5 → SW6, das die wichtigsten Daten überträgt: Produkte mit Varianten, Kategorien, Kunden, Bestellungen, CMS-Inhalte, Voucher-Codes, Bewertungen. In der Praxis reicht das offizielle Tool selten allein. Individuelle Datenbank-Erweiterungen aus eigenen Plugins, Custom-Felder, spezielle Variantenmodelle oder ERP-spezifische Stammdaten brauchen meist eigene Migrations-Plugins oder Scripts. Die Migration läuft typischerweise mehrfach in Iterationen: erster Lauf auf Staging zur Identifikation der Lücken, mehrere Test-Läufe, finaler Cutover. So lassen sich Datenfehler vor dem Go-Live identifizieren und beheben, statt nach Live-Schaltung Notfall-Recovery zu fahren.

ERP-Schnittstellen neu verdrahten

Die meisten B2B-Shopware-Shops hängen an einem ERP: Sage, JTL Wawi, Plentymarkets, DATEV oder einer Eigenentwicklung. SW6 hat eine völlig andere API-Architektur als SW5, was bestehende Schnittstellen-Anbindungen praktisch immer in Neuverdrahtung resultiert. Das ist Aufwand, aber auch Chance: Viele ERP-Integrationen aus der SW5-Zeit waren Workarounds, die in SW6 deutlich sauberer lösbar sind, über die offizielle Admin-API, Webhooks oder dedizierte Sync-Plugins. Im Migrations-Audit wird die ERP-Anbindung als eigener Block behandelt, weil hier oft die größten Stundenposten liegen.

SEO-Migration: oft unterschätzt, schnell teuer

Eine technische Migration ohne SEO-Plan ist eine der zuverlässigsten Methoden, mühsam aufgebaute Sichtbarkeit zu verbrennen. Pflicht-Bausteine: vollständiges 301-Mapping aller relevanten URLs (Kategorien, Produkte, CMS-Seiten, alte Blog-Beiträge), Sitemap-Generierung auf neuer Plattform, Search-Console-Property entweder per Domain-Migration weitergeführt oder neu eingerichtet mit klarer Cutover-Logik, Schema-Markup gleichwertig oder besser umgesetzt, hreflang-Tags für mehrsprachige Shops korrekt portiert. Als Sistrix-zertifizierter SEO mache ich diese Schritte als integralen Teil der Migration. Nicht als „SEO macht jemand anderes nach Go-Live".

Performance-Setup von Anfang an

Shopware 6 ist deutlich performanter als SW5, aber das gilt nicht automatisch, sondern nur, wenn das Setup die Architektur nutzt. HTTP-Cache sauber konfiguriert, ESI (Edge Side Includes) für personalisierte Bereiche, Asset-Pipeline mit WebP/AVIF-Bildern, Lazy-Loading, Critical-CSS-Strategie, sauberes Hosting-Setup. Wenn diese Punkte schon in der Migration mitgehen, startet der neue Shop mit LCP unter 2,5 s und Core-Web-Vitals im grünen Bereich, statt im ersten Quartal nach Launch nachgelagerte Performance-Sanierung zu brauchen.

Plattform-Wechsel von Magento, JTL oder Shopify

Der Wechsel von einer anderen Plattform auf Shopware 6 folgt grundsätzlich derselben Logik, hat aber eigene Spezifika. Magento-Wechsel: Datenmigration über CSV-Exports oder dedizierte Migrations-Skripte, Plugin-Mapping (Magento-Erweiterungen haben keine SW6-Entsprechung, Anforderungen müssen neu interpretiert werden), URL-Mapping für oft komplexe Magento-Kategorie-Strukturen. JTL-Wechsel: Stärke des Shopware-Modells sind häufig die feineren B2B-Funktionen, der Wechsel ist aus geschäftlicher Sicht oft begründet. Shopify-Wechsel: meist getrieben von komplexeren B2B-Anforderungen, individueller Preisstruktur oder ERP-Tiefenanbindung, die Shopify nicht abdeckt. Vor jedem Plattform-Wechsel kommt eine Beratung, die ergebnisoffen ist. Auch „bleiben Sie auf Ihrer Plattform" gehört zum möglichen Outcome.

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Eine Migration ist selten ein isoliertes Projekt, meistens berührt sie umliegende Disziplinen. Wenn die Plugin-Migration der Hauptaufwand wird, ist Shopware-Freelancer die nähere Sicht auf das Thema. Wenn der Migrations-Anlass eine Full-Service-Frage ist (Konzept, Design, Entwicklung, Marketing), passt eher Shopware-Agentur. SEO-Migration als Begleitprojekt ist eng verbunden mit dem SEO-Freelancer-Angebot. Wer den Migrations-Anlass nutzt, um auch die Shop-Konzeption neu zu denken, findet einen Einstieg auf Online Shop erstellen lassen.

Aus Münster für DACH

Sitz in Münster (NRW), persönliche Termine in der Region und im Münsterland jederzeit möglich. Der überwiegende Teil meiner Migrations-Projekte läuft remote über gemeinsame Repositories, Staging-Systeme und Video-Abnahmen, von Norddeutschland über NRW bis in den DACH-Raum.

Häufige Fragen zur Shopware-Migration

Wie lange dauert eine Shopware 5 → 6 Migration?

Realistisch zwischen drei und neun Monaten, abhängig von Plugin-Anzahl, Custom-Code-Tiefe, ERP-Komplexität und gewünschtem Theme-Refresh. Reine Daten-Migrationen für kleine Shops sind in vier bis sechs Wochen machbar. B2B-Shops mit zahlreichen Eigenentwicklungen brauchen entsprechend länger. Konkrete Zeitschätzungen kommen nach dem Migrations-Audit.

Werden alle Plugins automatisch übernommen?

Nein. Plugins für Shopware 5 und 6 sind nicht kompatibel. Architektur, APIs und Plugin-Lifecycle haben sich grundlegend geändert. Aus dem Store gekaufte Plugins haben oft eine SW6-Version mit Lizenz-Übertragung, individuelle Eigenentwicklungen müssen neu programmiert werden. Der Migrations-Audit liefert pro Plugin eine konkrete Entscheidung: übernehmen, ersetzen, neu entwickeln oder weglassen.

Was passiert mit den SEO-Rankings?

Wenn die SEO-Migration sauber gemacht ist, gehen kaum Rankings verloren. Möglicherweise gibt es kurze Schwankungen in den ersten vier bis acht Wochen, danach normalisiert sich das Bild. Pflicht-Bausteine: vollständiges 301-Mapping aller relevanten URLs, Sitemap auf neuer Plattform, Search-Console-Property aktualisiert, Schema-Markup gleichwertig oder besser. Wenn das nicht passiert, sind 30 bis 50 Prozent Sichtbarkeitsverlust ein realistisches Risiko.

Kann auf einer Live-Plattform migriert werden?

Selten direkt. Standard ist ein Staging-System parallel zur Produktion: Daten werden in Iterationen migriert, Theme und Plugins entstehen auf Staging, Editoren prüfen Inhalte und Backend. Erst wenn das Staging-System produktionsreif ist, läuft der eigentliche Cutover, meist in einer kontrollierten Wartungsphase. Live-Shop und neuer Shop laufen währenddessen nicht gleichzeitig öffentlich.

Welche Daten lassen sich aus Shopware 5 übernehmen?

Produkte mit Varianten, Kategorien, Kunden, Bestellhistorie, Adressbuch, CMS-Inhalte, Bewertungen und Voucher-Codes. Das offizielle Shopware-Migrations-Tool deckt die meisten Standardfälle ab. Falls es nicht ausreicht, kommen individuell entwickelte Migrations-Plugins zum Einsatz. Was nicht 1:1 läuft: Theme-Customizing, Plugin-Daten und individuelle Datenbank-Erweiterungen. Diese werden im Audit identifiziert und einzeln behandelt.

Lohnt sich ein Wechsel von Magento, JTL oder Shopify zu Shopware 6?

Kommt auf das Geschäftsmodell an. Für klassische B2B-Shops mit individueller Preisstruktur, Staffelpreisen, Kundengruppen und ERP-Anbindung ist Shopware 6 oft die effizientere Plattform. Für reine B2C-Marken mit Standard-Sortiment und internationaler Skalierung kann Shopify die einfachere Wahl sein. Vor dem Wechsel steht eine Beratung, die ergebnisoffen ist. Auch „nein, bleiben Sie auf Ihrer Plattform" kommt als Empfehlung vor.

Wie wird die Migration abgerechnet?

Typisch ist eine Mischung: Festpreis für das Migrations-Audit und den definierten Migrationsumfang, Stundenkontingent für nicht vollständig planbare Themen (Plugin-Neuentwicklungen, ERP-Mapping). Im Erstgespräch kläre ich, welches Modell für Ihren Umfang am sinnvollsten ist und welche Konditionen konkret gelten.

Was passiert nach dem Go-Live?

In den ersten zwei bis vier Wochen läuft engmaschige Nachbetreuung mit. Search-Console-Monitoring, Crawl-Fehler-Checks, Conversion-Rate-Vergleich gegen die alte Plattform, Nachjustieren von Redirects bei aufgetauchten 404-Fällen. Danach geht das Mandat in einen optionalen Wartungs- und Weiterentwicklungs-Rhythmus über, oder es ist sauber abgeschlossen.