Newsletter-Adressen sammeln Teil 2 – Adressgenerierung und Newsletter-Abmeldungen
1. August 2017

Newsletter-Adressen sammeln Teil 2 – Adressgenerierung und Newsletter-Abmeldungen

Sie kennen nach meinem letzten Blog-Beitrag die wichtigsten Gründe für die Anmeldung zu einem Newsletter und können dementsprechende Anreize setzen. Um die Adressgenerierung für Newsletter zu verbessern, möchte ich darauf aufbauend nun drei weitere Themenkomplexe anschneiden, die von großer Bedeutung sind. Dabei geht es darum, die Newsletter Anmeldung zu optimieren, Newsletter-Abmeldungen zu verringern und um die Frage, ob es sich lohnt, Emailadressen zu kaufen.

Worauf Sie beim Newsletter-Anmeldeformular achten sollten

Interessenten, die sich für den regelmäßigen Bezug eines Newsletters entscheiden, müssen Angaben in einem Anmeldeformular machen. Unternehmen, die bei der Gestaltung des Formulars die richtigen Entscheidungen treffen, können die Anmelderate deutlich erhöhen.

Werden Sie nicht zur Datenkrake

Für einige Unternehmen ist es anscheinend allzu verführerisch, bei der Newsletter-Anmeldung möglichst viel über den zukünftigen Empfänger zu erfahren. Zwar sind diese Informationen durchaus wertvoll. Unternehmen, die zu neugierig sind, werden jedoch oft mit einer niedrigen Anmelderate bestraft. Deshalb macht es Sinn, sich auf wenige wichtige Kernangaben – etwa Email-Adresse, Name und Geschlecht – zu beschränken.

Schaffen Sie durch Transparenz Vertrauen

Bei der Newsletter-Anmeldung vertraut Ihnen der zukünftige Empfänger persönliche Daten an. Indem Sie bereits beim Anmeldeformular Vertrauen schaffen, lassen sich etwaige Bedenken aus dem Weg räumen und die Zahl der Anmeldungen erhöhen. In diesem Zusammenhang ist es vor allem wichtig, Abmeldemöglichkeiten offen zu kommunizieren und diese nicht irgendwo zu verstecken. Weisen Sie zudem am besten auf die Versandhäufigkeit hin und verlinken Sie gegebenenfalls das Newsletter-Archiv, damit sich Interessierte ein Bild machen können.

Überzeugen Sie durch Anreize

Weisen Sie auch im Anmelde-Formular auf Vorteile hin, die Newsletter-Empfängern winken. Rabatte und Gutscheincodes für (Erst-)Besteller sind in diesem Zusammenhang besonders beliebt.

Wie Sie die Anzahl von Newsletter-Abmeldungen verringern können

Eine gewisse Menge von Newsletter-Abmeldungen sind unvermeidlich. Unternehmen sollten jedoch versuchen, diese Zahl zu minimieren, um mit Kunden im Gespräch zu bleiben. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Regelmäßig Mehrwert bieten

Rabatte für Erstbesteller sind zwar ein Anreiz zur Newsletter-Anmeldung. Nach erfolgter Bestellung droht aber die Abmeldung. Deswegen ist es eine gute Idee, Newsletter-Empfängern regelmäßig weitere Anreize zu bieten. Fügen Sie Newslettern etwa regelmäßig exklusive Rabattcodes bei und kommunizieren Sie dieses Vorhaben offensiv.

Lassen Sie Empfängern die Wahl

Die Zahl der Abmeldungen ist bei Unternehmen hoch, die Ihre Newsletter sehr häufig und zu verschiedenen Themen verschicken. Die Abmelderate lässt sich senken, wenn Sie den Empfängern die Möglichkeit geben, nur noch Newsletter zu bestimmten Themen oder Anlässen zu erhalten.

Ist der Kauf von Adressen empfehlenswert?

Einige Anbieter offerieren Unternehmen die Möglichkeit, ganze Email-Listen zu kaufen. Werden an diese Adressen dann Newsletter verschickt, lässt sich die Zahl der Empfänger auf einen Schlag oft vervielfachen. Dennoch rate ich von einer derartigen Transaktion aus mehreren Gründen ab.

Unseriöse Anbieter

In der Branche tummeln sich viele unseriöse Firmen. Oft haben die Besitzer der Email-Adressen der Weitergabe nicht einmal zugestimmt und sind dementsprechend unzufrieden, wenn in ihrem Postfach Newsletter landen, die sie dann als Spam empfinden. Das sorgt dann schon im Vorfeld zu einer negativen Einstellung zu Ihrem Unternehmen und kann dessen Ruf beschädigen.

Uninteressante Adressen

Die verkauften Email-Adressen sind für Unternehmen oft uninteressant. Oft werden viele Adressen gar nicht oder nicht mehr aktiv genutzt. Kein Wunder, wenn immer wieder und teilweise ungefragt Newsletter auf den Empfänger einprasseln.

Schlechte Öffnungsraten

Wichtig für den Erfolg eines Newsletters ist nicht die Zahl der Abonnenten, sondern die Öffnungsrate. Diese ist bei gekauften Email-Adressen häufig sehr schlecht. Selbst wenn die Adresse vom Empfänger verwendet wird, muss der sich erst einmal grundsätzlich für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren.

Im Rahmen einer E-Commerce Beratung gebe ich Ihnen unter anderem wichtige Infos rund um das Thema Email-Marketing. Dies können vermeindliche Kleinigkeiten sein, wie die bewusste und effektive Nutzung des Newsletter-Betreffs. Sprechen Sie mich an.

Kategorie(n): E-Commerce, Email Marketing, Autor: Nils Harder