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Shopware KI-Suche: den Shop für ChatGPT und Co. lesbar machen

Shopware für die KI-Suche lesbar machen: robots.txt, Sitemap, strukturierte Daten und Produktdaten mit Bordmitteln prüfen. Mit Checkliste.

Shopware KI-Suche: den Shop für ChatGPT und Co. lesbar machen, Blog-Header von inventivo mit Shopware-Logo
Inhaltsverzeichnis anzeigen
  1. Was KI-Systeme von deinem Shop überhaupt lesen
  2. Braucht ein Shopware-Shop eine llms.txt?
  3. Die robots.txt in Shopware: wen du hereinlässt
  4. Sitemap und strukturierte Daten: was Shopware ausgibt
  5. Die Sitemap
  6. Strukturierte Daten im Theme
  7. Produktdaten, aus denen sich eine Antwort bauen lässt
  8. Shop-Kontext: wer verkauft hier was?
  9. Den Shop manuell prüfen in sechs Schritten
  10. Dauerhaft prüfen: GEO Readiness Center
  11. Selbst prüfen oder Unterstützung holen?
  12. Häufige Fragen zur Shopware KI-Suche
  13. Wie mache ich meinen Shopware-Shop für ChatGPT sichtbar?
  14. Wie lasse ich KI-Crawler in der robots.txt von Shopware zu?
  15. Soll ich GPTBot in Shopware sperren?
  16. Gibt Shopware strukturierte Daten aus?
  17. Gibt es für Shopware ein Plugin für die llms.txt?
  18. Warum erscheint mein Shop nicht in den KI-Übersichten von Google?
  19. Was prüft das GEO Readiness Center?

ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersichten von Google beantworten Kauffragen inzwischen direkt. Ob dein Shop dabei als Quelle infrage kommt, entscheidest du nicht selbst. Du kannst aber dafür sorgen, dass er für solche Systeme überhaupt erreichbar und verständlich ist. Für die Shopware KI-Suche heißt das: Die robots.txt lässt die richtigen Crawler herein, die Sitemap ist aktuell, das Theme gibt strukturierte Daten aus und die Produktdaten sind vollständig. Gemeint ist nicht die KI-gestützte Produktsuche in deinem Shop, sondern wie ChatGPT, Perplexity und Google deinen Shop finden und lesen. Das alles prüfst du mit Bordmitteln von Shopware und dem Browser.

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Nennung in ChatGPT kann dir niemand garantieren, auch kein Plugin. Was du beeinflusst, sind die technischen Voraussetzungen: Zugang, Auffindbarkeit, Struktur und Inhalt.
  • Die robots.txt entscheidet über den Zugang. Shopware erzeugt sie aus den Grundeinstellungen. Wer OAI-SearchBot aussperrt, erscheint laut OpenAI nicht in den Antworten der ChatGPT-Suche.
  • Training und Suche sind getrennte Crawler. GPTBot sammelt Trainingsdaten, OAI-SearchBot speist die Suche. Du kannst das eine sperren und das andere zulassen.
  • Shopware gibt strukturierte Daten im Theme aus, für Produkt, Angebot, Preis, Verfügbarkeit und Brotkrumen. Eigene Themes verändern das oft unbemerkt.
  • Dünne Produktdaten sind der häufigste Engpass: zwei Zeilen Beschreibung, kein Hersteller, keine Eigenschaften. Daraus kann auch eine Maschine keine Antwort bauen.
  • Eine llms.txt ist kein Muss. Sie ist ein Vorschlag, kein Standard, und Google sagt, dass dafür keine eigenen Dateien nötig sind.

Was KI-Systeme von deinem Shop überhaupt lesen

Ich entwickle seit über 20 Jahren Plugins für Shopsysteme und bin seit 2014 als Hersteller im Shopware Store vertreten. Bei der Frage nach der KI-Suche sehe ich zuerst dieselben Grundlagen wie bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung. Ein KI-System kann nur zitieren, was ein Crawler abrufen durfte und was auf der Seite verständlich steht. Wie die Systeme ihre Quellen danach auswählen, erklärt der Ratgeber zur Generative Engine Optimization. Welche Strategie dahinter für ein Unternehmen sinnvoll ist, steht im Beitrag zur GEO-Optimierung für Unternehmen. Hier geht es nur um Shopware und um das, was du im eigenen Shop prüfen kannst.

Bei einem Shop sind es fünf Stellen. Die ersten drei entscheiden, ob ein Crawler deine Seiten bekommt und einordnen kann. Die letzten zwei entscheiden, ob dort genug steht, um eine Kauffrage zu beantworten.

Wo KI-Systeme deinen Shop lesenFünf Stellen untereinander. 1, Zugang: robots.txt: lässt die Such-Crawler herein, kein Staging-Modus, Schutzdienst geprüft. 2, Adressen: Sitemap: /sitemap.xml ist aktuell, neue Produkte stehen darin, in der robots.txt verlinkt. 3, Struktur: strukturierte Daten: Produkt, Preis, Verfügbarkeit, Marke, vom Theme ausgegeben, gültig im Test. 4, Inhalt: Produktdaten: Beschreibung mit Fakten, Hersteller und EAN, Eigenschaften gepflegt. 5, Kontext: der Shop: Kategorietexte, wer verkauft hier, Lieferung und Garantie. Kein Punkt garantiert eine Nennung. Jeder räumt ein Hindernis aus dem Weg.Wo KI-Systeme deinen Shop lesenFünf Stellen, die du in Shopware selbst prüfen kannst1Zugang: robots.txtlässt die Such-Crawler herein · kein Staging-Modus · Schutzdienst geprüft2Adressen: Sitemap/sitemap.xml ist aktuell · neue Produkte stehen darin · in der robots.txt verlinkt3Struktur: strukturierte DatenProdukt, Preis, Verfügbarkeit, Marke · vom Theme ausgegeben · gültig im Test4Inhalt: ProduktdatenBeschreibung mit Fakten · Hersteller und EAN · Eigenschaften gepflegt5Kontext: der ShopKategorietexte · wer verkauft hier · Lieferung und GarantieKein Punkt garantiert eine Nennung. Jeder räumt ein Hindernis aus dem Weg.Wo KI-Systeme deinen Shop lesenFünf Stellen untereinander. 1, Zugang: robots.txt: lässt die Such-Crawler herein, kein Staging-Modus, Schutzdienst geprüft. 2, Adressen: Sitemap: /sitemap.xml ist aktuell, neue Produkte stehen darin, in der robots.txt verlinkt. 3, Struktur: strukturierte Daten: Produkt, Preis, Verfügbarkeit, Marke, vom Theme ausgegeben, gültig im Test. 4, Inhalt: Produktdaten: Beschreibung mit Fakten, Hersteller und EAN, Eigenschaften gepflegt. 5, Kontext: der Shop: Kategorietexte, wer verkauft hier, Lieferung und Garantie. Kein Punkt garantiert eine Nennung. Jeder räumt ein Hindernis aus dem Weg.Wo KI-Systemedeinen Shop lesenFünf Stellen, die du in Shopwareselbst prüfen kannst1Zugang: robots.txt• lässt die Such-Crawler herein• kein Staging-Modus• Schutzdienst geprüft2Adressen: Sitemap• /sitemap.xml ist aktuell• neue Produkte stehen darin• in der robots.txt verlinkt3Struktur: strukturierte Daten• Produkt, Preis, Verfügbarkeit, Marke• vom Theme ausgegeben• gültig im Test4Inhalt: Produktdaten• Beschreibung mit Fakten• Hersteller und EAN• Eigenschaften gepflegt5Kontext: der Shop• Kategorietexte• wer verkauft hier• Lieferung und GarantieKein Punkt garantiert eine Nennung.Jeder räumt ein Hindernisaus dem Weg.

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Du darfst die Grafik gerne kostenlos und unverändert auf deiner Website nutzen, auch auf gewerblichen Seiten, solange der enthaltene Quellenlink zu diesem Artikel erhalten bleibt. Kopiere einfach den Code und füge ihn ein. Die Größe darfst du anpassen. Für andere Nutzungen, etwa in Druckwerken oder in veränderter Form, frag mich bitte vorher. Stand 11/2026.

Das Schaubild in Kürze:

  • Zugang: Die robots.txt lässt die Crawler herein, die du haben willst.
  • Adressen: Die Sitemap listet die Produkte und Kategorien, die gefunden werden sollen.
  • Struktur: Das Theme gibt Produkt, Preis und Verfügbarkeit als strukturierte Daten aus.
  • Produktdaten: Beschreibung, Hersteller und Eigenschaften beantworten eine Kauffrage.
  • Shop-Kontext: Kategorietexte und Shopseiten sagen, wer hier was für wen verkauft.

Braucht ein Shopware-Shop eine llms.txt?

Eine llms.txt ist eine Textdatei im Hauptverzeichnis, die einem Sprachmodell eine Übersicht der wichtigsten Seiten gibt. Neuere Shopware-Versionen können sie je Verkaufskanal ausliefern, als Option in den Einstellungen des Verkaufskanals. In älteren Versionen fehlt sie. Die Idee ist ein Vorschlag, kein Standard. Google schreibt zu seinen KI-Funktionen ausdrücklich, dass dafür keine neuen maschinenlesbaren Dateien oder KI-Textdateien nötig sind. Ich rate, zuerst Zugang, Sitemap, strukturierte Daten und Produktdaten in Ordnung zu bringen. Eine llms.txt ersetzt keinen dieser Punkte.

Die robots.txt in Shopware: wen du hereinlässt

Aktuelle Shopware-Versionen erzeugen die robots.txt selbst. Ältere lieferten meist eine eigene Datei aus dem Ordner public aus. Ab Werk steht darin eine Gruppe für alle Crawler mit Allow: /, einer Sperre für Adressen mit Parametern wie Filtern und Sortierungen (Disallow: /*?) und Freigaben für Theme- und Mediendateien, dazu die Adresse der Sitemap. Eigene Regeln trägst du im Admin unter „Einstellungen“, „Grundeinstellungen“ im Abschnitt „Regeln für robots.txt“ ein. Mehr zur Einrichtung der Grundlagen steht im Ratgeber zu Shopware SEO.

Ein Crawler ist das Programm, mit dem ein Anbieter Seiten abruft. In der robots.txt sprichst du ihn mit seinem Namen an, dem User-agent. Für die KI-Suche ist eine Unterscheidung wichtig, die viele Vorlagen aus dem Netz verwischen: Die Anbieter schicken für das Training ihrer Modelle und für ihre Suche getrennte Crawler. Sperrst du pauschal alles, was nach KI klingt, verschwindest du auch aus der Suche.

AnbieterCrawler (User-agent)Wofür laut Anbieter
OpenAIGPTBotTraining der Modelle
OpenAIOAI-SearchBotChatGPT-Suche. Gesperrte Seiten erscheinen dort nicht in den Antworten.
OpenAIChatGPT-UserAbruf, den ein Nutzer im Gespräch auslöst. Laut OpenAI gelten robots.txt-Regeln dafür womöglich nicht.
AnthropicClaudeBot, Claude-SearchBot, Claude-UserTraining, Suchqualität, Abruf auf Nutzeranfrage
PerplexityPerplexityBot, Perplexity-UserSuchergebnisse, Abruf auf Nutzeranfrage. Perplexity-User ignoriert robots.txt laut Perplexity in der Regel.
GoogleGoogle-Extendedkein eigener Crawler, sondern ein Kennzeichen, ob Google Inhalte für Training und Antworten von Gemini nutzen darf. Hat laut Google keinen Einfluss auf die Google-Suche. Die KI-Übersichten steuerst du über den normalen Googlebot.
Common CrawlCCBotöffentliches Webarchiv der Stiftung Common Crawl
← Tabelle seitlich scrollen →

Willst du etwa das Training ausschließen, die Suche aber zulassen, sieht der Teil für OpenAI so aus:

User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: OAI-SearchBot
Allow: /

Ob Shopware eigene Gruppen mit User-agent aus dem Feld in die ausgelieferte Datei übernimmt, hängt vom Stand deiner Installation ab. Die Entwicklerdokumentation beschreibt die volle Unterstützung, in einigen Versionen gab es dabei Fehler. Verlass dich deshalb nie auf das Eingabefeld, sondern öffne nach jeder Änderung /robots.txt im Browser und lies, was dort wirklich steht.

Drei Stellen, an denen Shops sich unbemerkt aussperren

  • Staging-Modus im Live-Shop: Der Modus ist für Testsysteme gedacht. Ist er aktiv, liefert Shopware nur Disallow: / aus, für alle Crawler. Das passiert, wenn ein Testsystem samt Einstellungen zum Live-Shop wird.
  • Kopierte Sperrlisten: Eine Vorlage aus dem Netz sperrt alle KI-Crawler auf einmal, auch die Such-Crawler.
  • Schutzdienste vor dem Shop: Firewall, Bot-Schutz oder ein CDN (ein Netz aus Servern, das die Seiten ausliefert) blockieren KI-Crawler oft unabhängig von der robots.txt. Dann steht in der Datei „erlaubt“, und trotzdem kommt niemand durch.

Sitemap und strukturierte Daten: was Shopware ausgibt

Die Sitemap

Die Sitemap ist für KI-Crawler dieselbe Hilfe wie für Google: eine Liste aller Adressen, die gefunden werden sollen. Shopware erzeugt sie selbst unter /sitemap.xml und verlinkt sie in der robots.txt. Wie du die Aktualisierung einstellst, steht im Ratgeber zu Shopware SEO.

Prüfen kannst du sie in zwei Minuten: /sitemap.xml öffnen, eine der verlinkten Teildateien aufrufen und nachsehen, ob ein Produkt aus der letzten Woche darin steht. Fehlt es, läuft die Aktualisierung vermutlich nicht oder noch nicht. Bei „Geplant“ liegt das häufig daran, dass die geplanten Aufgaben auf dem Server nicht abgearbeitet werden. Die geplante Aktualisierung läuft zudem nur in festen Abständen. Außerdem kann Shopware per Option Produkte ausschließen, die in Listen und Suche versteckt sind.

Strukturierte Daten im Theme

Strukturierte Daten sagen einer Maschine ausdrücklich, was auf der Seite steht: Das ist ein Produkt, das ist sein Preis, so ist die Verfügbarkeit. Das Standard-Theme von Shopware schreibt sie bisher als sogenannte Microdata direkt in den Seitencode. In neueren Versionen kann ein Entwickler über eine Funktionsoption (Feature-Flag) stattdessen einen JSON-LD-Block ausgeben lassen, also einen eigenen Codeblock nur für Maschinen. Mit der nächsten Hauptversion ersetzt dieser Block die Microdata. Für Google ist beides gleichwertig, solange die Angaben gültig sind.

  • Produkt mit Name, Beschreibung, Bild, Produktnummer (sku), Herstellernummer (mpn) und Marke
  • GTIN als gtin13, wenn du die EAN im Produkt gepflegt hast
  • Angebot mit Preis, Währung und Verfügbarkeit, bei Staffelpreisen mit Preisspanne
  • Bewertungen und Durchschnittsbewertung, wenn Produktbewertungen aktiv sind
  • Breadcrumb-Navigation (Brotkrumen) als Liste der Kategorien

Das gilt für das Standard-Theme. Eigene Themes und Erweiterungen überschreiben genau diese Vorlagen oft, und dann fehlen Felder oder stehen doppelt. Prüf deshalb eine echte Produktseite mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google oder dem Validator von schema.org. Achte vor allem auf Preis, Verfügbarkeit und Marke. Die Marke fehlt, wenn im Produkt kein Hersteller gepflegt ist. Die Verfügbarkeit erscheint nur, wenn eine Lieferzeit gepflegt ist oder das Produkt im Abverkauf ist. Fehlt sie, prüf zuerst Lieferzeit und Bestand.

Produktdaten, aus denen sich eine Antwort bauen lässt

Fragt jemand „Welcher Akku-Rasenmäher eignet sich für 500 Quadratmeter?“, braucht ein KI-System eine Seite, auf der Fläche, Akkulaufzeit, Schnittbreite und Gewicht stehen. Steht dort nur „Leistungsstarker Rasenmäher für Ihren Garten“, gibt es nichts zu zitieren. Die Technik des Shops kann noch so sauber sein. Entscheidend ist, was im Produkt gepflegt ist.

1
Beschreibung mit Substanz

Wofür ist das Produkt, für wen, mit welchen Grenzen? Ein paar Sätze mit Fakten statt Werbefloskeln. Eine kopierte Herstellerbeschreibung steht auf hundert anderen Seiten genauso.

2
Hersteller und Nummern

Hersteller, Herstellernummer und EAN ordnen das Produkt eindeutig zu. Fehlen sie, bleibt auch die Marke in den strukturierten Daten leer.

3
Eigenschaften statt Fließtext

Maße, Material, Leistung und Kompatibilität als Eigenschaften gepflegt sind vergleichbar. Im Fließtext versteckt, muss eine Maschine sie erst heraussuchen.

4
Kategorie und Meta-Angaben

Ein Produkt ohne Kategorie hat keinen Zusammenhang. Ein eigener SEO-Titel und eine Meta-Beschreibung fassen zusammen, worum es geht.

Die meisten Lücken entstehen beim Import. Wie du Produktdaten per CSV sauber in den Shop bekommst und Lücken danach findest, zeigt der Ratgeber zum Shopware Import. Nutzt du Google Shopping, gehen dieselben Daten zusätzlich per Feed an das Merchant Center. Was im Produkt fehlt, fehlt dann auch dort.

Shop-Kontext: wer verkauft hier was?

Neben den Produkten zählt, was ein System über den Shop selbst herausfinden kann. Kategorien ohne Text sind nur Listen von Produkten. Ein paar Sätze zu Sortiment, Einsatzzweck und Auswahl machen daraus eine Seite, die eine Frage wie „Wo bekomme ich Ersatzteile für Gartengeräte?“ beantworten kann. Dazu kommen Seiten, die Vertrauen belegen: wer hinter dem Shop steht, wohin geliefert wird, welche Garantie gilt. Den Kategorietext pflegst du in Shopware unter „Kataloge“, „Kategorien“ beim jeweiligen Eintrag.

Den Shop manuell prüfen in sechs Schritten

  1. 1

    robots.txt im Browser lesen

    Öffne deinshop.de/robots.txt. Steht dort nur Disallow: /, ist meist der Staging-Modus aktiv oder jemand hat den Shop von Hand gesperrt. Such nach den Namen aus der Tabelle oben und prüf, ob die Regeln dem entsprechen, was du willst.

  2. 2

    Schutzdienste fragen

    Läuft vor dem Shop eine Firewall, ein Bot-Schutz oder ein CDN, frag beim Hoster oder in dessen Einstellungen nach, ob KI-Crawler dort gesperrt sind.

  3. 3

    Sitemap stichprobenartig öffnen

    /sitemap.xml aufrufen, eine Teildatei öffnen, ein neues Produkt suchen. Fehlt es, Aktualisierung und geplante Aufgaben prüfen.

  4. 4

    Eine Produktseite testen

    Ein gut gepflegtes und ein schwaches Produkt durch den Test für Rich-Suchergebnisse schicken. Preis, Verfügbarkeit und Marke müssen gefüllt sein. In der Search Console siehst du außerdem, ob die Produktseiten überhaupt indexiert sind.

  5. 5

    Produktdaten exportieren

    Produkte mit Beschreibung, Hersteller, Eigenschaften und Kategorien exportieren und in der Tabellenkalkulation nach leeren und sehr kurzen Feldern filtern. Für SEO-Titel und Meta-Beschreibung brauchst du eine Kopie des Profils, wie im Ratgeber zum Shopware Import beschrieben.

  6. 6

    Kategorien durchgehen

    Die wichtigsten Kategorien in der Storefront öffnen: Steht über den Produkten ein Text, der Sortiment und Auswahl erklärt?

Praxisbeispiel (fiktiv)

Angenommen, ein Händler für Gartengeräte mit rund 1.800 Produkten zog seinen Shop von einem Testsystem auf den Live-Server um. Drei Wochen später fiel ihm auf, dass neue Produkte weder bei Google noch in der ChatGPT-Suche auftauchten. Der Blick in /robots.txt zeigte Disallow: /: Der Staging-Modus war beim Umzug mitgekommen. Nach dem Ausschalten war der Zugang offen. Der Export zeigte das zweite Thema: Gut 600 Produkte aus dem letzten Lieferanten-Import hatten eine Beschreibung von zwei Zeilen und keinen Hersteller. Das ist keine Einstellung, sondern Arbeit für das Content-Team, und sie braucht eine Liste, mit welchen Produkten man anfängt.

Dauerhaft prüfen: GEO Readiness Center

Die Prüfung von Hand ist ein Schnappschuss. Nach dem nächsten Import, einem Theme-Update oder einer geänderten robots.txt sieht es anders aus, und niemand merkt es. Für diesen Teil habe ich das Plugin GEO Readiness Center entwickelt. Du findest es im Admin unter „Einstellungen“, Reiter „Erweiterungen“. Es prüft Produkte, Kategorien, den Shop-Kontext und die robots.txt, vergibt einen Wert von 0 bis 100 und vergleicht jeden Scan mit dem vorherigen. Es liest nur. Es ändert keine Shopdaten und ruft keine externen KI-Dienste auf.

AufgabeShopware und BrowserPlugin GEO Readiness Center
KI-Crawler in der robots.txt/robots.txt im Browser lesenmeldet als kritisch, wenn GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended oder CCBot für den ganzen Shop gesperrt sind, auf Basis des eingefügten robots.txt-Texts oder der Regeln aus den Grundeinstellungen
Dünne ProduktbeschreibungenExport, Länge selbst prüfenkritisch unter 160 Zeichen sichtbarem Text
Produkte ohne KategorieExport filternkritisch
Hersteller, Hauptbild, Eigenschaften, Meta-AngabenExport, leere Spalten filternWarnung bei fehlendem Hersteller oder Hauptbild, weniger als drei Eigenschaften, fehlendem SEO-Titel und Meta-Beschreibung unter 80 Zeichen
KategorietexteKategorien einzeln öffnenWarnung, wenn sichtbare Kategorien weniger als 120 Zeichen Text haben
Shop-KontextShopseiten lesenprüft vier Felder in der Plugin-Konfiguration je Verkaufskanal, mit eigenem Anteil am Wert
Womit anfangen?selbst entscheidenbis zu drei Maßnahmen mit Ort im Admin und möglichem Zugewinn am Wert
Verschlechterung bemerkenPrüfung wiederholen und vergleichenVergleich mit dem letzten Scan, Verlauf mit zehn Einträgen, auf Wunsch täglicher Scan je Verkaufskanal (ab Werk aus)
Weitergabe an Team oder Agentureigene ListeCSV-Export auf Deutsch oder Englisch
Daten ändernim Admin bearbeitenliest nur, ändert nichts an deinen Shopdaten
← Tabelle seitlich scrollen →

So greifen Handprüfung und Plugin ineinander: Sitemap und strukturierte Daten testest du einmal im Browser, wie oben beschrieben. Das GEO Readiness Center behält danach Produktdaten, Kategorien, Shop-Kontext und die im Plugin hinterlegten robots.txt-Regeln bei jedem Scan im Blick und meldet, was sich verschlechtert hat. Die vier Felder zum Shop-Kontext, also Markenname, Zielmärkte, Vertrauenssignale und eine Beschreibung des Angebots, pflegst du einmal in der Plugin-Konfiguration. Ein hoher Wert zeigt, dass die geprüften Voraussetzungen stimmen. Ob ein KI-System deinen Shop nennt, entscheidet es am Ende selbst.

Gut zu wissen für die Einrichtung

  • Füg den Inhalt deiner aktuellen /robots.txt in das Feld des Plugins ein und aktualisiere ihn nach Änderungen in den Grundeinstellungen.
  • Such-Crawler wie OAI-SearchBot und Claude-SearchBot kontrollierst du wie oben beschrieben direkt in der robots.txt.
  • Sperrst du GPTBot oder Google-Extended bewusst, um das Training auszuschließen, erscheint das als Maßnahme im Bericht. Diese eine kannst du übergehen.

Das GEO Readiness Center findest du im Shopware Store, mit Beschreibung, Screenshots und Lizenz. Das Plugin ist meine eigene Entwicklung und kein Produkt der shopware AG.

Selbst prüfen oder Unterstützung holen?

Die sechs Schritte schaffst du an einem Nachmittag allein. Unterstützung lohnt sich, wenn ein eigenes Theme die strukturierten Daten verbiegt, wenn ein Schutzdienst vor dem Shop Crawler unklar behandelt oder wenn du wissen willst, ob dein Shop in KI-Antworten überhaupt genannt wird. Das misst der KI-Sichtbarkeits-Check an echten Fragen deiner Kunden. Technische Umsetzung im Shop übernehme ich als Shopware Agentur aus Münster.

Checkliste: Shopware-Shop für die KI-Suche prüfen

robots.txt, Sitemap, strukturierte Daten, Produktdaten und Shop-Kontext, auf einer Seite zum Abhaken.

Jetzt herunterladen (PDF)

Häufige Fragen zur Shopware KI-Suche

Wie mache ich meinen Shopware-Shop für ChatGPT sichtbar?

Garantieren kann das niemand. Du schaffst die Voraussetzungen: OAI-SearchBot in der robots.txt zulassen, eine aktuelle Sitemap, gültige strukturierte Daten im Theme und Produktseiten mit vollständigen Beschreibungen, Herstellern und Eigenschaften. Ob ChatGPT deinen Shop dann nennt, entscheidet das System selbst.

Wie lasse ich KI-Crawler in der robots.txt von Shopware zu?

In aktuellen Versionen legst du im Admin unter „Einstellungen“, „Grundeinstellungen“ im Abschnitt „Regeln für robots.txt“ je Crawler eine eigene Gruppe mit User-agent und Allow oder Disallow an. Ab Werk sind alle Crawler zugelassen. Ältere Versionen übernehmen eigene Gruppen nicht in jedem Fall. Prüf nach jeder Änderung unter /robots.txt, ob deine Gruppen dort tatsächlich ankommen.

Soll ich GPTBot in Shopware sperren?

Das hängt davon ab, ob deine Inhalte ins Training der Modelle von OpenAI einfließen sollen. Für die Sichtbarkeit in der ChatGPT-Suche ist GPTBot laut OpenAI nicht zuständig, dafür ist es OAI-SearchBot. Du kannst GPTBot sperren und OAI-SearchBot zulassen.

Gibt Shopware strukturierte Daten aus?

Ja, das Standard-Theme gibt strukturierte Daten nach schema.org aus, bisher als Microdata, künftig als JSON-LD: Produkt mit Name, Bild, Produktnummer, Marke und GTIN, dazu Angebot mit Preis und Verfügbarkeit, Bewertungen und Brotkrumen. Eigene Themes können das verändern. Prüf eine Produktseite mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google.

Gibt es für Shopware ein Plugin für die llms.txt?

Es gibt Erweiterungen dafür, und neuere Shopware-Versionen können sie je Verkaufskanal selbst ausliefern. Nötig ist sie nicht. Die llms.txt ist ein Vorschlag, kein Standard, und Google schreibt, dass für seine KI-Funktionen keine eigenen KI-Textdateien nötig sind. Ich würde zuerst Zugang, Sitemap, strukturierte Daten und Produktdaten in Ordnung bringen.

Warum erscheint mein Shop nicht in den KI-Übersichten von Google?

Für die KI-Übersichten muss eine Seite laut Google indexiert sein und mit Textausschnitt in der Suche erscheinen dürfen. Google-Extended betrifft laut Google nur Training und Antworten von Gemini, nicht die Google-Suche. Prüf zuerst in der Search Console, ob die Produktseiten indexiert sind.

Was prüft das GEO Readiness Center?

Es prüft im Admin bis zu 500 zuletzt bearbeitete Hauptprodukte auf Beschreibung, Kategorie, Hersteller, Hauptbild, Eigenschaften und Meta-Angaben, dazu Kategorietexte, den Shop-Kontext und die robots.txt auf gesperrte KI-Crawler. Jeder Scan wird mit dem vorherigen verglichen, die Maßnahmen gehen als CSV an Team oder Agentur.

Lesbarkeit für KI-Systeme dauerhaft im Blick behalten

Das GEO Readiness Center prüft Produktdaten, Kategorien, Shop-Kontext und robots.txt im Admin und zeigt, was sich seit dem letzten Scan verschlechtert hat. Lieber mit Begleitung? Dann schreib mir, wo du stehst.

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Schreib mir kurz die Adresse deines Shops und was du erreichen willst. Ich sage dir, wo ich mit der Prüfung anfangen würde.

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