LinkedIn Insight Tag in Shopware einbinden: 3 Wege
LinkedIn Insight Tag in Shopware einbinden: per Template, Tag Manager oder Plugin, mit Einwilligung, Conversion für Käufe und Checkliste als PDF.

Inhaltsverzeichnis anzeigen
- Was das LinkedIn Insight Tag im Shop leistet
- LinkedIn Pixel oder Insight Tag?
- Vor dem Einbau: Einwilligung zuerst
- Weg 1: LinkedIn Insight Tag per Template-Anpassung
- Warum der Code allein nicht reicht
- Weg 2: Insight Tag über den Google Tag Manager
- Der Knackpunkt: die Einwilligung im Tag Manager
- Weg 3: das Insight Tag per Plugin einbinden
- Conversion für Käufe anlegen
- Einbau prüfen: bleibt das Tag ohne Einwilligung still?
- Zwei Beispiele: welcher Weg passt zu welchem Shop?
- Selbst machen oder begleiten lassen?
- Häufige Fragen zum LinkedIn Insight Tag in Shopware
- Was ist das LinkedIn Insight Tag?
- Ist das LinkedIn Pixel dasselbe wie das Insight Tag?
- Darf das Insight Tag ohne Einwilligung laden?
- Wo finde ich die Partner-ID?
- Wie lange dauert es, bis LinkedIn das Tag erkennt?
- Kann ich Käufe in Shopware als LinkedIn-Conversion messen?
- Brauche ich zusätzlich den Google Tag Manager?
Wer im B2B auf LinkedIn wirbt, will wissen, ob aus den Klicks Anfragen und Bestellungen werden. Dafür braucht der Shop das LinkedIn Insight Tag. Shopware hat dafür kein eigenes Eingabefeld, und das Tag darf in der Regel erst laden, wenn Besucher eingewilligt haben. Hier bekommst du drei Wege, das Tag sauber einzubinden: per Template-Anpassung, über den Google Tag Manager oder mit einem Plugin. Dazu die Conversion für Käufe, den Test und eine Checkliste zum Abhaken.
- Das Insight Tag ist ein kurzer JavaScript-Code von LinkedIn. Es misst Conversions, baut Zielgruppen für Retargeting auf und zeigt, aus welchen Branchen und Positionen deine Besucher kommen. Viele nennen es auch LinkedIn Pixel.
- Du brauchst nur die Partner-ID aus dem Campaign Manager. LinkedIn empfiehlt, das Tag auf allen Seiten einzubinden, am besten im Footer vor dem Ende des Body-Bereichs.
- Einwilligung zuerst: In der Regel darf das Tag erst nach Zustimmung laden, es gehört deshalb in die Marketing-Kategorie deines Cookie-Banners. Das ist bei allen drei Wegen der aufwendigste Teil.
- Drei Wege: Template-Anpassung im Theme, Google Tag Manager mit der Vorlage von LinkedIn oder ein Plugin, das das Tag am Cookie Consent Manager von Shopware anmeldet.
- Käufe misst du über eine Conversion-Regel auf die Seite nach dem Bestellabschluss. Nach dem Einbau prüfst du, ob das Tag vor der Einwilligung still bleibt.
Was das LinkedIn Insight Tag im Shop leistet
Ich entwickle seit über 20 Jahren Plugins für Shopsysteme und bin seit 2014 als Hersteller im Shopware Store vertreten. Fragen zum Tracking gehören dabei zu den häufigsten. Beim LinkedIn Insight Tag ist die Lage übersichtlich: Es ist laut LinkedIn-Hilfe ein kleiner JavaScript-Code, der Conversions erfasst, Besucher für eine erneute Ansprache sammelt und Einblicke in die Zielgruppe liefert. Das Tag lädt asynchron, bremst die Seite also nicht beim Aufbau.
Welche Anzeige zu einer Bestellung, einer Anfrage oder einem Download geführt hat.
Besucher deines Shops später auf LinkedIn erneut ansprechen, etwa mit einem Angebot zum Warenkorb.
Zusammengefasste Daten zu Branche, Position und Unternehmensgröße der Besucher, die bei LinkedIn angemeldet sind.
LinkedIn Pixel oder Insight Tag?
Beides meint dasselbe. LinkedIn selbst spricht vom Insight Tag, im Alltag heißt es oft LinkedIn Pixel, weil es wie die Pixel anderer Werbenetzwerke funktioniert. Für die Einbindung in Shopware brauchst du in jedem Fall nur eine Angabe: die Partner-ID. Du findest sie laut LinkedIn-Anleitung im Campaign Manager in deinem Werbekonto im Bereich für Messung und Signale, dort beim Insight Tag. Die Menüs ändert LinkedIn gelegentlich, im Zweifel hilft die Suche in der Hilfe nach „Insight Tag installieren“.
Vor dem Einbau: Einwilligung zuerst
Das Insight Tag setzt Cookies und überträgt Daten wie aufgerufene URL, IP-Adresse und Browserangaben an LinkedIn. Laut LinkedIn werden direkte Kennungen der Mitglieder innerhalb von sieben Tagen entfernt, die übrigen Daten nach 180 Tagen gelöscht. Für Werbe- und Analyse-Tags dieser Art gilt in Deutschland in der Regel: Sie dürfen erst laden, wenn die Besucherin oder der Besucher eingewilligt hat. Ob und wie das für deinen Shop genau gilt, klärst du mit deiner Datenschutzberatung. Dazu kommen Fragen, die über die Technik hinausgehen: wie die Verantwortung zwischen dir und LinkedIn verteilt ist, ob Daten in die USA gehen und was dazu in deine Datenschutzerklärung und in den Cookie-Banner gehört. Technisch heißt es für alle drei Wege dasselbe: Das Tag steht im Cookie-Banner in der Marketing-Kategorie und bleibt still, bis jemand zustimmt.
Shopware bringt dafür einen eigenen Cookie Consent Manager mit. Erweiterungen können dort laut Shopware-Entwicklerdoku eigene Cookies anmelden. Was Shopware nicht mitbringt, ist eine fertige Anbindung für LinkedIn. Genau an dieser Stelle unterscheiden sich die drei Wege.
Das Schaubild in Kürze:
- Drei gleichwertige Wege, einer davon genügt.
- Weg 1, Template-Anpassung im Theme: Einbau als Code im Theme, Block base_body_inner. Einwilligung: Cookie anmelden, Skript selbst erst danach laden. Pflege: bei Theme- und Shopware-Updates mitprüfen.
- Weg 2, Google Tag Manager: Einbau als Container im Shop mit der Vorlage InsightTag 2.0. Einwilligung: Das Consent-Tool muss den Status an den Tag Manager melden. Pflege: Tags im Tag Manager, dazu die Consent-Anbindung.
- Weg 3, Plugin Tracking Pixel für LinkedIn: Partner-ID eintragen, Schalter auf aktiv. Einwilligung: im Cookie Consent Manager von Shopware angemeldet. Pflege: Konfiguration je Verkaufskanal, kein Code.
- Ziel bei allen drei Wegen: Das Tag lädt erst nach Einwilligung. Danach die Conversion im Campaign Manager anlegen und den Einbau prüfen.
Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, was in deinem Shop schon läuft. Die Tabelle zeigt die drei Wege im Vergleich.
| Kriterium | Template-Anpassung | Google Tag Manager | Plugin |
|---|---|---|---|
| Wer baut ein? | Entwickler mit Zugriff auf Theme und Code | wer den Tag Manager betreut, plus Einbau des Containers | du selbst in der Administration |
| Einwilligung | Cookie im Consent Manager anmelden und Laden selbst steuern | Einwilligungsstatus muss im Tag Manager ankommen | über den Cookie Consent Manager von Shopware |
| Bei Shopware- und Theme-Updates | Anpassung prüfen und bei Bedarf nachziehen | Container und Consent-Anbindung prüfen | Erweiterung aktuell halten |
| Passt gut, wenn | ohnehin ein eigenes Theme mit Entwickler gepflegt wird | Tag Manager und externes Consent-Tool schon laufen | der Shop mit dem Cookie-Banner von Shopware arbeitet |
Weg 1: LinkedIn Insight Tag per Template-Anpassung
Der direkte Weg führt über das Theme. LinkedIn empfiehlt, den Code auf allen Seiten einzubinden, am besten im globalen Footer kurz vor dem Ende des Body-Bereichs. In der Shopware-Storefront ist dafür das Basis-Template zuständig. In einem eigenen Theme oder Child-Theme erweiterst du es und hängst den Code an den Block base_body_inner an. Weil die Änderung in deinem eigenen Theme steht und nicht im Theme des Herstellers, bleibt sie bei dessen Updates erhalten.
{% sw_extends '@Storefront/storefront/base.html.twig' %}
{% block base_body_inner %}
{{ parent() }}
{# LinkedIn-Code hier, zunächst inaktiv, siehe unten #}
{% endblock %}Warum der Code allein nicht reicht
Fügst du den Code von LinkedIn unverändert ein, lädt er bei jedem Besuch sofort, also auch ohne Einwilligung. Für einen sauberen Einbau fehlen zwei Teile:
- Cookie anmelden: LinkedIn muss im Cookie Consent Manager von Shopware als eigener Eintrag erscheinen, sinnvollerweise in der Marketing-Gruppe. Die Entwicklerdoku beschreibt dafür nur den Weg über Programmcode in einer Erweiterung, ein Eingabefeld in der Administration gibt es nicht.
- Erst nach Zustimmung laden: Der LinkedIn-Code steht zunächst inaktiv im Template. Ein kleines Skript prüft, ob die Zustimmung vorliegt, und lädt ihn erst dann. Es reagiert auch auf die Auswahl im Cookie-Banner, damit das Tag nicht erst beim nächsten Seitenaufruf startet.
Das ist für einen Entwickler kein großes Projekt, aber mehr als ein Copy-and-Paste. Und es ist Code, den jemand bei Updates von Shopware und Theme im Blick behalten muss. Achte beim Kopieren außerdem auf gerade Anführungszeichen: LinkedIn weist ausdrücklich darauf hin, dass typografische Anführungszeichen den Code unbrauchbar machen.
Weg 2: Insight Tag über den Google Tag Manager
Läuft in deinem Shop schon der Google Tag Manager, etwa für Google Ads, liegt dieser Weg nahe. Wie der Container selbst sauber aufgebaut ist und warum er mit der Zeit Pflege braucht, steht im Ratgeber Google Ads Conversion Tracking mit dem Tag Manager. Den Container bindest du wie bei Weg 1 per Template-Anpassung oder über eine Erweiterung in den Shop ein. Das LinkedIn-Tag richtest du dann im Tag Manager ein. Die Vorlage und den Trigger auf allen Seiten beschreibt LinkedIn in der Anleitung für den Google Tag Manager, die Einwilligung ergänzt du selbst:
- 1
Neues Tag anlegen
Im Tag Manager Konto und Container wählen, ein neues Tag anlegen und die Tag-Konfiguration öffnen.
- 2
Vorlage von LinkedIn wählen
In der Community-Vorlagengalerie nach „LinkedIn InsightTag 2.0“ suchen und zum Arbeitsbereich hinzufügen.
- 3
Partner-ID eintragen
Die Partner-ID aus dem Campaign Manager in das Feld der Vorlage übernehmen.
- 4
Trigger festlegen
LinkedIn empfiehlt als Trigger „All Pages“, also alle Seiten. Damit das Tag nur mit Einwilligung auslöst, ergänzt du die Einwilligungseinstellungen des Tags oder einen eigenen Trigger, je nachdem, wie dein Consent-Tool an den Tag Manager angebunden ist.
- 5
Testen und veröffentlichen
Im Vorschaumodus prüfen, ob das Tag vor der Zustimmung still bleibt und danach auslöst. Dann speichern und die Container-Version veröffentlichen.
Der Knackpunkt: die Einwilligung im Tag Manager
Der Tag Manager weiß von sich aus nicht, was ein Besucher im Cookie-Banner gewählt hat. Diese Information muss dein Consent-Tool liefern. Viele externe Consent-Tools bringen dafür eine fertige Anbindung an den Tag Manager mit. Arbeitet dein Shop mit dem Cookie Consent Manager von Shopware, musst du diese Brücke in der Regel selbst schaffen. Damit landest du wieder bei Programmcode wie in Weg 1. Der Tag Manager lohnt sich deshalb vor allem dort, wo er samt Consent-Tool ohnehin schon sauber läuft. Ob der Tag Manager selbst schon vor der Einwilligung laden darf, wird unterschiedlich bewertet. Kläre das mit deiner Datenschutzberatung, bevor du den Container einbindest.
Nicht doppelt einbinden
Steht das Insight Tag schon im Theme und kommt zusätzlich über den Tag Manager oder ein Plugin, lädt es doppelt. Entscheide dich für einen Weg und entferne die anderen Einbindungen, bevor du Conversions auswertest.
Weg 3: das Insight Tag per Plugin einbinden
Wer beide Wege durchgeht, merkt schnell: Das eigentliche Tag ist schnell eingefügt, die Arbeit steckt in der Anbindung an das Cookie-Banner und in der Pflege bei Updates. Für Shops, die mit dem Cookie-Banner von Shopware arbeiten und keinen Entwickler dafür einplanen wollen, habe ich das Plugin Tracking Pixel für LinkedIn in Shopware 6 entwickelt. Du trägst in der Administration die Partner-ID ein, setzt den Schalter auf aktiv, und das Tag läuft nach Zustimmung auf allen Seiten der Storefront. Am Theme änderst du nichts.
Die folgende Tabelle trennt, was Shopware und LinkedIn selbst mitbringen, und was das Plugin darüber hinaus übernimmt.
| Aufgabe | Shopware oder LinkedIn selbst | Plugin Tracking Pixel für LinkedIn |
|---|---|---|
| Insight Tag und Partner-ID | LinkedIn stellt Code und Partner-ID im Campaign Manager bereit | nutzt den Code von LinkedIn, du trägst nur die Partner-ID ein |
| Einbindung in die Storefront | Shopware hat kein eigenes Eingabefeld für LinkedIn | Einbindung auf allen Seiten der Storefront, ohne Änderung an deinem Theme |
| Eintrag im Cookie-Banner | Shopware bringt den Cookie Consent Manager mit, Erweiterungen können dort Cookies anmelden | meldet LinkedIn als eigenen Eintrag in der Marketing-Gruppe des Cookie-Banners an |
| Laden erst nach Zustimmung | Skripte müssen laut Shopware-Entwicklerdoku selbst prüfen, ob die Zustimmung vorliegt | Code bleibt inaktiv, bis die Zustimmung vorliegt, und startet direkt nach der Auswahl im Banner, ohne Neuladen |
| Mehrere Verkaufskanäle | Shopware erlaubt Plugin-Einstellungen je Verkaufskanal | Partner-ID und Schalter lassen sich je Verkaufskanal setzen |
| Conversions festlegen | im Campaign Manager von LinkedIn, etwa per URL-Regel | keine eigene Conversion-Logik, die Regel legst du bei LinkedIn an |
| Deinstallation | Shopware fragt beim Deinstallieren, ob die Daten erhalten bleiben sollen | entfernt die Einstellungen, wenn du die Daten beim Deinstallieren nicht behalten willst |
Wichtig ist auch, was das Plugin nicht tut. Es sendet keine Conversions für einzelne Klicks oder Schaltflächen und überträgt keinen dynamischen Bestellwert. Es nutzt nicht die Conversions API von LinkedIn, die Daten vom Server aus sendet. Und es koppelt sich an den Cookie Consent Manager von Shopware. Setzt du statt des Shopware-Banners ein externes Consent-Tool ein, prüf vorher, ob es die Zustimmung an den Cookie Consent Manager von Shopware weitergibt. Sonst ist Weg 2 meist die bessere Wahl.
Das Plugin Tracking Pixel für LinkedIn findest du im Shopware Store, mit Beschreibung, Screenshots und Lizenz. LinkedIn und Shopware sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Das Plugin ist meine eigene Entwicklung und steht in keiner Verbindung zu LinkedIn.
Conversion für Käufe anlegen
Ist das Tag eingebunden, legst du im Campaign Manager fest, was als Conversion zählt. Für einen Shop ist das in erster Linie der Kauf. Am einfachsten geht das über eine Regel auf die Adresse der Seite, die nach dem Bestellabschluss erscheint. In der Standard-Storefront von Shopware beginnt sie mit /checkout/finish, gefolgt von einer internen Bestell-ID als Parameter. Eine URL-Regel bei LinkedIn wie „URL enthält /checkout/finish“ erfasst deshalb jeden Abschluss. Prüf die genaue Adresse einmal mit einer Testbestellung, falls dein Theme oder ein Zahlungsanbieter sie verändert.
Laut LinkedIn-Hilfe legst du zu jeder Conversion außerdem einen Wert, ein Zeitfenster und ein Attributionsmodell fest. Bei einer Regel auf die Abschlussseite ist der Wert eine feste Zahl, nicht der tatsächliche Warenkorb. Wer den echten Bestellwert an LinkedIn übergeben will, braucht ereignisbasierte Conversions mit eigenem Code oder die Conversions API. Für B2B-Shops mit wenigen, großen Bestellungen reicht die Zahl der Abschlüsse oft schon für eine erste Auswertung. Wie sich LinkedIn und Google Ads im B2B ergänzen, steht im Ratgeber zu den Besonderheiten von Google Ads im B2B.
Einbau prüfen: bleibt das Tag ohne Einwilligung still?
Nach dem Einbau prüfst du zwei Dinge: ob LinkedIn das Tag erkennt und ob es sich an die Einwilligung hält. Bis LinkedIn die Domain als bestätigt anzeigt, können laut LinkedIn-Anleitung einige Minuten bis 24 Stunden vergehen, nachdem eine Seite mit dem Tag aufgerufen wurde.
- Ohne Zustimmung: Shop in einem privaten Browserfenster öffnen, im Cookie-Banner nur die notwendigen Cookies wählen. In den Entwicklertools des Browsers, Reiter Netzwerk, darf keine Anfrage an
snap.licdn.comoderpx.ads.linkedin.comauftauchen. - Mit Zustimmung: Marketing-Cookies erlauben. Jetzt erscheinen die Anfragen an LinkedIn, ohne dass du die Seite neu laden musst.
- Widerruf: Zustimmung im Banner zurücknehmen und die Seite neu laden. Danach bleibt das Tag wieder still. Bereits gesetzte LinkedIn-Cookies bleiben dabei im Browser, bis sie ablaufen oder gelöscht werden.
- Bei LinkedIn: Im Campaign Manager steht das Tag in der Regel innerhalb eines Tages als aktiv, die Domain als bestätigt.
- Conversion: Eine Testbestellung abschließen und prüfen, ob die Abschlussseite zur Regel passt.
Typische Stolperstellen beim LinkedIn Insight Tag
- Tag lädt vor der Zustimmung: Der Code wurde unverändert ins Template kopiert und ist an kein Cookie-Banner gekoppelt.
- Doppelte Einbindung: Theme, Tag Manager und Plugin laden das Tag parallel.
- Falsche Partner-ID: Die ID eines anderen Werbekontos, etwa aus einem Test, steht noch in der Konfiguration.
- Typografische Anführungszeichen: Beim Kopieren aus einem Dokument wurden gerade Anführungszeichen ersetzt, der Code läuft nicht.
- Testsystem mit Live-ID: Eine Kopie des Shops sendet Daten an das echte Werbekonto und verfälscht die Auswertung.
Zwei Beispiele: welcher Weg passt zu welchem Shop?
Beispiel: zwei Shops, zwei Wege
Angenommen, ein Shop für Werkstattbedarf verkauft an Handwerksbetriebe und startet LinkedIn-Anzeigen für Einkäufer. Im Shop laufen der Google Tag Manager für Google Ads und ein externes Consent-Tool, das seine Auswahl an den Tag Manager meldet. Hier ist Weg 2 der kürzeste: Vorlage von LinkedIn anlegen, Partner-ID eintragen, Einwilligung im Tag einstellen, im Vorschaumodus testen.
Ein zweiter Shop, angenommen für Laborbedarf, arbeitet ohne Tag Manager und mit dem Cookie-Banner von Shopware. Ein Entwickler steht nur für größere Projekte bereit. Hier spart das Plugin den Programmcode aus Weg 1: Partner-ID eintragen, aktivieren, mit dem Test aus der Checkliste prüfen. In beiden Fällen folgt danach dieselbe Conversion-Regel auf die Abschlussseite.
Selbst machen oder begleiten lassen?
Mit dieser Anleitung kommst du bei allen drei Wegen allein ans Ziel, wenn die Zuständigkeit für Theme, Tag Manager und Cookie-Banner klar ist. Unterstützung lohnt sich, wenn mehrere Tracking-Dienste zusammenkommen, mehrere Verkaufskanäle mit eigenen Werbekonten laufen oder das Theme ohnehin angepasst wird. Als Shopware Agentur aus Münster richte ich Tracking und Consent so ein, dass Messung und Einwilligung zusammenpassen. Und wenn ein größeres Update ansteht, hilft dir die Checkliste zum Shopware-Update, damit Erweiterungen wie diese danach weiterlaufen.
Hinweis:
Dieser Artikel beschreibt die technische Einbindung und ist keine Rechtsberatung. Rechtslage und Auslegung können sich ändern. Ob und in welcher Form du für das LinkedIn Insight Tag eine Einwilligung brauchst, was in deine Datenschutzerklärung gehört und welche Vereinbarungen mit LinkedIn nötig sind, lässt du für deinen Shop von einer Anwältin, einem Anwalt oder deiner Datenschutzberatung prüfen. Ich unterstütze bei der technischen Umsetzung, nicht bei der rechtlichen Bewertung.
Einbau-Checkliste: LinkedIn Insight Tag in Shopware
Partner-ID, Wahl des Wegs, Einwilligung, Conversion für Käufe und die fünf Tests nach dem Einbau, auf einer Seite zum Abhaken.
Jetzt herunterladen (PDF)Häufige Fragen zum LinkedIn Insight Tag in Shopware
Was ist das LinkedIn Insight Tag?
Ein kurzer JavaScript-Code von LinkedIn, den du auf allen Seiten deines Shops einbindest. Er misst Conversions aus LinkedIn-Anzeigen, sammelt Besucher für Retargeting und liefert zusammengefasste Daten zu Branche, Position und Unternehmensgröße deiner Besucher.
Ist das LinkedIn Pixel dasselbe wie das Insight Tag?
Ja. LinkedIn nennt es Insight Tag, im Alltag heißt es oft LinkedIn Pixel. Gemeint ist derselbe Code mit derselben Partner-ID.
Darf das Insight Tag ohne Einwilligung laden?
In der Regel nicht, weil es Cookies setzt und Daten zu Werbezwecken an LinkedIn überträgt. Deshalb gehört es in die Marketing-Kategorie deines Cookie-Banners und lädt erst nach Zustimmung. Die verbindliche Bewertung für deinen Shop gehört in die Hände deiner Datenschutzberatung oder einer Anwältin oder eines Anwalts.
Wo finde ich die Partner-ID?
Im Campaign Manager von LinkedIn, in deinem Werbekonto im Bereich für Messung und Signale beim Insight Tag. Die Partner-ID ist eine Zahl. Du brauchst sie für alle drei Wege, beim Plugin ist sie die einzige Angabe.
Wie lange dauert es, bis LinkedIn das Tag erkennt?
Laut LinkedIn einige Minuten bis 24 Stunden, nachdem eine Seite mit dem Tag aufgerufen wurde. Bleibt das Tag länger unbestätigt, prüf zuerst, ob du im Test eingewilligt hast, denn ohne Zustimmung lädt es bei einem sauberen Einbau gar nicht.
Kann ich Käufe in Shopware als LinkedIn-Conversion messen?
Ja, am einfachsten mit einer Regel im Campaign Manager auf die Seite nach dem Bestellabschluss, in der Standard-Storefront eine Adresse mit /checkout/finish. Den tatsächlichen Bestellwert überträgt diese Regel nicht, dafür braucht es ereignisbasierte Conversions oder die Conversions API.
Brauche ich zusätzlich den Google Tag Manager?
Nein. Der Tag Manager ist einer von drei Wegen. Läuft er schon mit einem angebundenen Consent-Tool, ist er eine gute Wahl. Ohne Tag Manager reicht die Template-Anpassung oder ein Plugin. Wichtig ist nur, dass das Tag über genau einen Weg in den Shop kommt.
Das Insight Tag ohne Programmcode einbinden?
Das Plugin Tracking Pixel für LinkedIn setzt das Tag auf allen Seiten deines Shops und meldet es am Cookie Consent Manager von Shopware an. Du trägst die Partner-ID ein und aktivierst das Plugin, am Theme änderst du nichts. Lieber mit Begleitung? Dann schreib mir, wie dein Shop aufgebaut ist und was du auf LinkedIn messen willst.
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